Willkommen Staufner Neuzuzüger

Alle zwei Jahre werden in Staufen die neu zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohner zu einem Informationsabend eingeladen.

Musik zur Eröffnung des Anlasses. Foto: Mirjam Stutz
Musik zur Eröffnung des Anlasses. Foto: Mirjam Stutz

An bunten Ständen konnten sich die «neuen» Staufnerinnen und Staufner über das Angebot an Freizeitaktivitäten informieren. Sportvereine für Jung und Alt, Samariter- und Vogelschutzverein, Rebbaugenossen am Staufberg, Kulturkommission, Kirchgemeinde und «Läbigs Staufe» – sie alle warben um die Gunst neuer Mitglieder.

Das «crazy reeds Quartett» hiess die Gäste mit seinen rassigen Saxofon-Klängen willkommen. Gemeindeammann Otto Moser zeigte sich freudig überrascht über den Grossaufmarsch; 160 Neuzuzüger waren der Einladung des Gemeinderats gefolgt. Aus vielen Kantonen der Schweiz, aber auch aus dem nahen und fernen Ausland stammen die «neuen» Staufner.

Otto Moser stellte den Gästen ihre neue Wohngemeinde vor – Behördenmitglieder, Verwaltungsangestellte, die guten Geister der Gemeinde-Gebäude und des Bauamts. Staufen umfasst 360 Hektaren Land, davon ein Viertel Wald – ein perfektes Naherholungsgebiet. In den letzten 50 Jahren hat sich die Einwohnerzahl fast verdoppelt, heute leben 3146 Menschen in Staufen. «Das Dorf lebt», stellte Moser fest.

Zum althergebrachten Brauchtum wie Jugendfest und Chlaus-Chlöpfen haben sich neue Traditionen eingebürgert: Staufberglauf, Räbeliechtli-Umzug und Weihnachtsbaum auf dem Lindenplatz. Höhepunkt im Jahresablauf ist natürlich das Silvesterfeuer, das jeweils Hunderte von Menschen auf den Staufberg lockt.

Das feine Nachtessen und der besondere Wein vom Staufberg trugen zur gemütlichen Stimmung in der Turnhalle bei. Fremde freuten sich über neue Begegnungen und liessen den Abend bei Gesprächen ausklingen. «Hier lässt sich gut leben», betonte eine Neu-Staufnerin. Sie habe nun zwei Heimaten, sagte sie, Brasilien und Staufen.

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