Vorhang auf in Rupperswil

Ab 3. März führt die Theatergruppe Tangram aus Rupperswil das Stück «Au das no!» von Ronny Sunters auf. Die Vorbereitungen befinden sich in der Schlussphase und die Gruppe kann es kaum erwarten, ihrem Publikum das amüsante und turbulente Stück zu präsentieren.

Die Darsteller in Aktion: Es geht nur noch um den Feinschliff. Foto: Larissa Hunziker
Die Darsteller in Aktion: Es geht nur noch um den Feinschliff. Foto: Larissa Hunziker

Schauplatz des Geschehens ist ein leicht schmuddeliges Hotelzimmer. Darin logiert Martin Schock, ein windiger und rücksichtsloser Immobilienverkäufer, der in seine eigene Tasche wirtschaftet und nebenbei ein veritabler Frauenheld ist. Von seinem Chef wird Martin Schock ins Tessin geschickt, ins Hotel, das sein Chef eben erst gekauft und sich damit einen Lebenstraum erfüllt hat. Leider befindet sich das Hotel in einem miserablen Zustand. Es gibt kein fliessendes Wasser und mehrere Gäste müssen sich ein Zimmer teilen. Neben Martin Schock quartiert sich ein junger Herr unter falschem Namen im selben Zimmer ein. Der will im Tessin noch einmal das Leben geniessen, bevor er ins Kloster eintritt.

Ihm auf den Fersen ist seine Freundin, die ihn natürlich umstimmen möchte. Diese wird prompt im selben Zimmer untergebracht, aufgrund von einigen Verwirrungen trifft sie aber vorerst nicht auf ihren Freund. Bald darauf erscheint eine Nonne, die den jungen Mann abholen und ins Kloster bringen soll. Da der junge Herr aber ausgerechnet Martin als seinen Vornamen angegeben hat, will die Nonne nun Martin Schock ins Kloster mitnehmen.

Das Erscheinen der Ehefrau von Martin Schock, die seinem Dasein als Frauenheld auf die Schliche gekommen ist, ist nur die Spitze des Eisbergs. Als wäre nicht alles schon schlimm genug, brennt auch noch Martin Schocks Haus nieder und Schwarzgeld taucht auf. Am Schluss lösen sich dann aber alle Verwechslungen auf amüsante Art und Weise auf und man erkennt am Beispiel von Martin Schock, dass man im Leben doch nicht nur rücksichtslos sein und nur auf der Überholspur fahren kann.

Die Vorfreude ist gross

 

«Wir sind reif für die Bühne», sagt Regisseurin Monika Weber. Anfang Oktober fing die Theatergruppe mit dem Proben an, nun geht es nur noch um den Feinschliff. Jetzt freut sich die Gruppe sehr, ihre Komödie in drei Akten vor Publikum präsentieren zu dürfen. Am Freitag, 3. März, findet die erste Aufführung statt, der Sonntag, 5. März, ist bereits restlos ausverkauft, an den weiteren Abenden hat es noch Plätze frei. Die Besucher dürfen sich auf einen heiteren, kurzweiligen Abend im Aarehaus Rupperswil freuen, bei dem sicher die eine oder andere Lachträne vergossen wird.

Details siehe Box unten.

 

 

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