Teilnehmerrekord trotz Hitzewelle beim Staufberglauf
Staufen 925 Läuferinnen und Läufer machten sich am Sonntag in Staufen auf die Strecke – so viele wie noch nie. Trotz grosser Hitze verlief die 38. Ausgabe ohne grössere Zwischenfälle. Besonders erfreulich: Rund 300 Kinder und mehr als 50 Familien waren mit dabei.
Die Sonne brannte, die Temperaturen kletterten in die Höhe – und trotzdem wurde gelaufen. Und wie: Mit insgesamt 925 Teilnehmenden verzeichnete der Staufberglauf am Sonntag einen neuen Rekord. Im vergangenen Jahr waren noch 730 Läuferinnen und Läufer dabei gewesen. Damit wuchs das Teilnehmerfeld innerhalb eines Jahres um beinahe 200 Personen. Schon am Morgen gehörte das Gelände rund um das Schulhaus den Läuferinnen und Läufern. Rund 300 Kinder gingen in den Nachwuchskategorien an den Start, dazu kamen mehr als 50 Familien. Die übrigen Teilnehmenden verteilten sich auf den 10-Kilometer-Hauptlauf sowie die Walking- und Joggingkategorien über sechs Kilometer. Der Staufberglauf wurde in diesem Jahr zum 38. Mal ausgetragen.
Die Hitze forderte ihren Tribut
Die grösste Herausforderung des Tages war weniger die Strecke als das Wetter. Vor allem bei den späteren Zieleinläufen machte die Hitze den Läuferinnen und Läufern zu schaffen. Einige benötigten nach dem Zieleinlauf Kühlung und Wasser. Zu einem grösseren Zwischenfall kam es jedoch nicht.
«Trotz Hitze ist alles tipptopp gelaufen», zieht OK-Präsidentin Irene Fischer Bilanz. Auch organisatorisch habe alles funktioniert: Die Strecke sei gut gelaufen, die Abläufe hätten geklappt und die Besucherinnen und Besucher hätten das Festgelände rege genutzt. Fischer fasst den Lauftag entsprechend zufrieden zusammen: «Wir sind rundum happy.»
Beim Hauptlauf warteten zehn Kilometer auf die Teilnehmenden. Die seit 2021 von Swiss Athletics zertifizierte Strecke führt zunächst zweimal auf einer Zwei-Kilometer-Runde um den Staufberg und anschliessend über eine sechs Kilometer lange Schleife durch Wiesen und Wald zurück nach Staufen.
Mehr als nur ein Lauf
Dass trotz der hohen Temperaturen auch nach den Zieleinläufen viele noch auf dem Festgelände blieben, passte zum Charakter des Staufberglaufs. Zwischen Verpflegung, Rangverkündigung und Gesprächen wurde aus dem Sportanlass einmal mehr auch ein Dorffest. Am Ende überwog deshalb nicht die Erinnerung an die Hitze, sondern die Freude über einen gelungenen Lauftag – und über eine Zahl, die das OK besonders freuen dürfte: 925 Teilnehmende und damit ein neuer Rekord für den Staufberglauf.













