Studie brachte Klarheit in Schafisheim

Schafisheim Eine neue Stichstrasse ab der Lenzburgerstrasse in Schafisheim dient für das Baugebiet Stapfe als Verkehrserschliessung. Doch wie soll die vier Hektar grosse Fläche bebaut werden? Eine Studie hilft weiter.

<em>Geplante Alterssiedlung</em>: Im Bild die künftige Aussicht für die Bewohner des «Sunnepark».Foto: Alfred Gassmann
<em>Geplante Alterssiedlung</em>: Im Bild die künftige Aussicht für die Bewohner des «Sunnepark».Foto: Alfred Gassmann

Das 2017 auf der Gemeindeverwaltung Schafisheim eingetroffene Baugesuch für 30 Alterswohnungen in der Stapfe traf den Gemeinderat unvorbereitet. Der längliche Bau der Oberkulmer Bauherrschaft, Baufirma Faes AG, wirkte in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen wie ein Riegel neben dem Friedhof.

Doch der Gemeinderat stand dem Projekt «Sunnepark» einerseits sehr positiv gegenüber. Andererseits war der Behörde bewusst, dass das erste Gebäude auf der vier Hektar grossen unberührten Fläche viel Einfluss auf die weitere Quartiergestaltung nehmen würde. Diese Verantwortung vor Augen, entschied der Gemeinderat, eine Studie über die Quartierentwicklung in Auftrag zu geben.

Denn die Bebauung der wichtigsten Fläche mitten im Dorf neben Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen, Gemeindeverwaltung, Mehrzweckhalle, Kirche und Schlössli darf nicht dem Zufall überlassen werden.

Projekt «Sunnepark» überarbeitet

Am 20. September wurden die Studie Stapfe und das Projekt «Sunnepark» der Bevölkerung vorgestellt. Bauverwalter Christoph Schnegg zeigte an Stellwänden, dass die Entwicklung des Dorfes bis zurück ins Jahr 1880 nachgezeichnet wurde. Resultat: Die Bebauung muss sich von der Massstäblichkeit her ins Dorfbild einpassen und die Durchlässigkeit zwischen den Bauten gewährleisten. Das bereits überarbeitete Projekt «Sunnepark» ordnet sich den Zielen der Studie unter. «Zweifellos wird die Alterssiedlung mit neu drei Baukörpern für die freien Parzellen als Vorbild dienen», sagte Christoph Schnegg.

Auch im Alter im Dorf bleiben

Karin und Serge Faes möchten als Bauherren 30 Wohnungen realisieren, die die Wohnbedürfnisse der Generation der über 60-Jährigen abdecken: selbstständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden, alle Mietwohnungen per Lift erreichbar, hindernisfrei und ausgestattet mit einem gedeckten Balkon.

Die drei Baukörper mit Flachdach und einem Gemeinschaftsraum kommen in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zu stehen.

Zonenkonform oder nicht zulässig? Die Bauherrschaft legte dar, diese entscheidende Frage rechtlich genügend geklärt zu haben.

Die Bauressortvorsteherin, Gemeinderätin Nadine Widmer, kann nach dem gut besuchten Info-Abend mit Power weiterarbeiten.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Das Geschäftsleitungsteam mit Michelle Randazzo, Steven Weill und Barbara Schelker (von links).Foto: Peter Winkelmann
Region12.08.2026

«ZämeZyt» fast wie zuhause

Rupperswil Seit Anfang August gibt es im Alters- und Pflegeheim Länzerthus ein neues interessantes Tagesbetreuungsangebot. «Mehr Lebensfreude, mehr…
Freuen sich auf die «Zuckerpuppe»: Die Mitglieder der Theatergruppe Schafisheim.Foto: zvg
Region12.08.2026

Wenn die «Zuckerpuppe» für Verwirrung sorgt

Schafisheim Die Theatergruppe Schafisheim zeigt vom 4. bis 6. September «Die Zuckerpuppe». Acht Darstellende sorgen für turbulente Verwicklungen rund um einen…
Auch die Kleinen hatten ihren Spass auf dem Korbkarusssell.Foto: Peter Winkelmann
Region05.08.2026

Die Schweiz als Heimat haben und hier leben dürfen

Rupperswil Die Bundesfeier fand zum ersten Mal in der Reithalle des Auhofs ausserhalb des Dorfes statt. Organisiert wurde sie ebenfalls zum ersten Mal von der…