Startschuss zur Erschliessung «Huest»

In Hunzenschwil soll das letzte grosse Gewerbegebiet erschlossen werden: Am Rande der Autobahn erfolgte diese Woche der Spatenstich zur Erschliessung «Huest».

Auftakt zur letzten Phase: Spatenstich zur Erschliessung im Areal Hübelacher/Stägacher in Hunzenschwil. Foto: Fritz Thut
Auftakt zur letzten Phase: Spatenstich zur Erschliessung im Areal Hübelacher/Stägacher in Hunzenschwil. Foto: Fritz Thut

Zwischen der A1 und dem Äusseren Hübelacherweg lag bisher die grösste verbliebene Gewerbezone von Hunzenschwil brach. Die total 300 Aren gehören zwei Erbengemeinschaften und der Ortsbürgergemeinde. Diese drei Parteien haben sich nun für die Erschliessung des Areals Hübelacher und Stägacher in der eigens gegründeten Aktiengesellschaft Huest AG zusammengeschlossen.

Für rund zweieinhalb Millionen Franken soll das trapezförmige Gelände mit einer Zufahrt und den nötigen unterirdischen Versorgungsleitungen erschlossen werden. Anschliessend will man die erschlossenen Parzellen an Gewerbetreibende veräussern. Wie Franz Bitterli, der Geschäftsführer der Huest AG, am Spatenstich betonte, ist Interesse vorhanden: «Praktisch alle Parzellen sind schon vergeben.» Im Gegensatz zu Wohnungen («davon haben wir genug») sind laut Bitterli «Gewerbeflächen rar und gesucht».

Sondernutzungsvorschriften

Für dieses Areal am Rand der Wohnzone besteht seit 2015 ein rechtskräftiger Gestaltungsplan mit Sondernutzungsvorschriften. Diese verhindern, dass sich hier dereinst verkehrsintensive Nutzungen, stark störendes Gewerbe oder Lagerhäuser niederlassen. Mit der Zufahrt möglichst nahe der Hauptstrasse, gleich hinter dem Auto Germann, wird der Quartierverkehr minimiert.

Zudem mindert die neue Gewerbezone künftig den Lärm von der Autobahn im angrenzenden Wohnquartier. Abgestuft ist die maximale Bauhöhe an der Autobahn mit zwölf Metern am höchsten und entlang dem Äusseren Hübelacherweg mit acht Metern am tiefsten.

Eine lange Geschichte

Am Spatenstich erinnert Bitterli an die lange Entstehungsgeschichte. Erste Studien haben bereits 2003 stattgefunden. Mit der Überarbeitung der Bau- und Nutzungsordnung, der Einzonung, der Erarbeitung von Gestaltungsplan und Sondernutzungsvorschriften gingen Jahre ins Land.

Doch nun soll es zügig vorwärtsgehen. Bis Ende November dieses Jahres sollen die Erschliessungsarbeiten abgeschlossen sein. Da bildet auch der halbstündige Spatenstich vom Montag kein Hindernis.

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