Schulhaus Rothbleicherain unter der Lupe

Wird untersucht: Schulanlage Rothbleicherain in Niederlenz. Foto: AG
Wird untersucht: Schulanlage Rothbleicherain in Niederlenz. Foto: AG

In Niederlenz kann die Arbeitsgruppe «Strategische Schulraumplanung» die Hände noch nicht in den Schoss legen. Während für das neue «grüne» Schulhaus in der Ecke Rössligasse–Schulhausweg die Aufrichte längst gefeiert wurde und der Neubau nach den Herbstferien bezogen werden kann, harren neue Aufgaben. Sofern die Gemeindeversammlung am 23. Juni einem Abklärungs- und Projektierungskredit von 320000 Franken zustimmt, muss die Arbeitsgruppe die Ärmel hochkrempeln. Es gilt, die Bausubstanz des Primarschulhauses Rothbleicherain ohne die Turnhalle vertieft zu untersuchen. «Da ein Neubau sehr hohe Kosten verursacht, soll die Planung in Richtung Sanierung und Erneuerung der Schulanlage Rothbleicherain weiterverfolgt werden», lässt sich der Einladung zur Gemeindeversammlung entnehmen. Die Untersuchung soll wegweisend sein für den Entscheid, ob die Schulanlage Rothbleicherain umgebaut werden kann.

Der Arbeitsgruppe gehören an: Jürg Link, Gemeindeammann, Heiri Zobrist, Vizeammann, Andreas Kilchenmann, Präsident der Schulpflege, und Bruno Studer, Mitglied der Schulpflege. Beratend stehen ihnen Architekt Fred Zimmerli, Lenzburg, und Beat von Arx, Bauingenieur, Aarau, bei. Falls die Abklärungen über die Bausubstanz ein äusserst negatives Resultat ergeben, wird das Projekt der Sanierung nicht weiterverfolgt. Oder anders ausgedrückt: Die Arbeitsgruppe müsste eine Lösung mit einem Neubau suchen.

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