Schüler führten die Bibliothek

Eine Projektwoche rund um das Thema Buch und Worte gab Schülerinnen und Schülern der Schule Möriken-Wildegg Einblick in den Bibliotheksalltag und mehr. Das Pilotprojekt kam auf Schüler- und Bibliotheksseite sehr gut an.

Bibliotheksarbeit: Schülerinnen und Schüler erledigen die Ausleihe für Bibliothekskunden.

Bibliotheksarbeit: Schülerinnen und Schüler erledigen die Ausleihe für Bibliothekskunden.

Was man mit Büchern alles machen kann, erfuhren Schülerinnen und Schüler aus Möriken-Wildegg an einer Projektwoche. Fotos: Sarah Fehr

Was man mit Büchern alles machen kann, erfuhren Schülerinnen und Schüler aus Möriken-Wildegg an einer Projektwoche. Fotos: Sarah Fehr

Schüler ab der fünften Klasse tun sich bisweilen schwer mit der Bibliothek, vielleicht weil das Image der Bücher etwas verstaubt ist. Dass eine Bibliothek auch cool sein kann, sollte ein Pilotprojekt der Gemeinde- und Schulbibliothek Möriken-Wildegg und der Schule Möriken-Wildegg vermitteln. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

Programmpunkte der Projektwoche waren unter anderem die Herstellung von Marmorpapier, ein Kinoabend mit Drinks und Popcorn, ein Ausflug ins AZ Medienhaus und die Buchbinderei Roth und der Besuch von Slam-Poetin Patty Basler. Sie gab den Schülern hilfreiche Tipps zum Verfassen von Texten. Das Highlight für die meisten Schüler stand am Ende der Projektwoche auf dem Programm. Die Schüler durften Erwachsenenluft schnuppern und die Bibliothek für einmal unter Anleitung selbst führen. Sie erhielten Einblick in die Bibliothekars-Arbeit. Danach übernahmen sie selbstständig Aufgaben wie Bücherrecherche und -bestellung, Signierung und Katalogisierung von Büchern, das Einbinden und auch die Ausleihe.

«Die Gemeinde- und Schulbibliothek Möriken-Wildegg war an jenem Freitag ganz in den Händen der Schüler», sagt Sarah Fehr, Bibliothekarin an der Bibliothek Möriken-Wildegg. Sie haben das toll gemacht», freut sie sich.

Das Ziel der Projektwoche, den älteren Schülern die Bibliothek wieder schmackhaft zu machen, sieht die Bibliothekarin als erfüllt. «Wir haben durchwegs posi- tive Rückmeldungen erhalten.» Grund genug für die Organisatoren, das Projekt auch 2018 wieder anzubieten. (Julienne Urech/MS)

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