«Schlofe chönned ehr nach de Derniere»

Staufen Das Freilichttheater Staufberg ist auf Kurs. Einen Monat vor der Premiere am 2. Juni fand die erste Gesamtprobe vor Ort statt. 90 Prozent der Tickets sind schon verkauft.

Feilen weiter an Details: Regisseur Peter Locher, Choreografin Angela Mannarino und Musiker Urs Erdin an der Samstagsprobe. Foto: Fritz Thut

Feilen weiter an Details: Regisseur Peter Locher, Choreografin Angela Mannarino und Musiker Urs Erdin an der Samstagsprobe. Foto: Fritz Thut

Der Auftakt: Pächter Ueli betritt mit bescheidener Ernte die Naturbühne. Foto: Fritz Thut

Der Auftakt: Pächter Ueli betritt mit bescheidener Ernte die Naturbühne. Foto: Fritz Thut

Die Stimmung ist gut diesen Samstag auf dem Staufberg. Erstmals findet in den Kulissen eine Gesamtprobe zum Stück «Ueli de Pächter 2022» statt. Das auch pandemiebedingt lange Warten auf die Fortsetzung des vor sechs Jahren gegebenen «Ueli de Chnächt 2016» hat ein Ende.

«Wir sind auf Kurs» heisst es allenthalben von den Verantwortlichen. Dies gilt aus technischer Seite mit den Kulissen, die es aus dem Lager wieder auf die idyllisch gelegene Wiese auf dem Staufberg geschafft haben. Und dies gilt fürs Finanzielle. «90 Prozent der 14 Vorstellungen mit je 400 Tribünenplätzen sind verkauft», vermeldet OK-Präsident Markus Moser.

«Die 1000-Detail-Phase»

Selbst im künstlerischen Bereich ist man im Zeitplan. Was vorher in vielen Proben supponiert geübt wurde, muss nun am definitiven, viel weitläufigeren Originalschauplatz zusammengefügt werden. «Es läuft die 1000-Detail-Phase», sagt Autor und Regisseur Peter Locher.

An diesen Details feilen er, Musiker Urs Erdin und Choreografin Angela Mannarino an der ersten von total drei Samstagsproben. Und logischerweise klappen noch nicht alle Einsätze auf Anhieb. Manchmal sind die total 38 Laienschauspieler noch nicht an der richtigen Stelle der grossen Naturbühne. «Wached uf, schlofe chönned ehr nach de Derniere», ruft Locher zu mehr Konzentration auf.

Zum zweiten Durchlauf stürzen sich die Darsteller bereits in die Kostüme und so macht sich schon ein wenig Gotthelf-Stimmung breit auf dem Staufberg. Die Geschichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bewegt bis heute.

Dies erst recht, weil Peter Locher dem Originalstoff von Jeremias Gotthelf eine in der heutigen Zeit spielende Parallelgeschichte zur Seite stellt: «Beide Erzählstränge von 2016 werden jetzt fortgeführt», so der Autor.

Am 2. Juni ist Premiere. Das ganze Team ist bereit.

Infos/Vorverkauf: www.theater-staufberg.ch.

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