«S Bärner Oberland isch schön»

Niederlenz Das Musikschülerkonzert mit 60 Jugendlichen im Gemeindesaal Niederlenz bildet jeweils den Abschluss einer interessanten und intensiven Woche im Berner Oberland.

<em>Toller Abschluss:</em> 60 Musikschülerinnen und -schüler begeisterten die Zuhörer im voll besetzten Saal in Niederlenz.Foto: Peter Winkelmann
<em>Toller Abschluss:</em> 60 Musikschülerinnen und -schüler begeisterten die Zuhörer im voll besetzten Saal in Niederlenz.Foto: Peter Winkelmann

Nach einer tollen Woche in Schönried im Berner Oberland trafen die rund 60 Mädchen und Buben und das Betreuerteam gegen Abend im Gemeindesaal Niederlenz ein. Hier wurden sie von ihren Eltern begrüsst, in die Arme genommen und beknutscht. Sie waren immerhin eine ganze Woche weg. Die Kinder aus verschiedenen aargauischen Musikschulen wie Entfelden, Windisch, Möriken-Wildegg und Niederlenz probten in Schönried unter der Leitung von Musiklehrer Markus Fankhauser, Möriken, für das Abschlusskonzert.

Bei wunderbarem Herbstwetter erlebten die Musikschülerinnen und -schüler nebst dem Musizieren auch tolle Wanderungen, eine Lagerolympiade wurde durchgeführt und viele Kuchen wurden gegessen, wie Markus Fankhauser im kurzen Lagerrückblick schmunzelnd aufklärte.

Quer durch die Filmmusik

Das Konzertprogramm war gespickt mit bekannten Titeln und Komponisten wie «Iron Man 3» von Brain Tyler, «Brother Bear» von Phil Collins oder «Lilo and Stitch» aus einem amerikanischen Zeichentrickfilm aus dem Jahre 2002, arrangiert von Peter Kleine Schaars. «Up in the sky» der Schweizer Band 77 Bombay Street wurde für die Musikschüler arrangiert von Patrick Fischer, Niederlenz. Das grossartige und hervorragend interpretierte Konzert wurde nach lang anhaltendem Applaus mit einem humorvollen Stück musikalisch wie gesanglich beendet. Mit «Muh» und «Mäh» wurden die Zuschauer aufgefordert, das wohl bekannteste Lied aus dem Berner Oberland, «S Vogellisi», mitzusingen. Und nochmals bebte der Saal unter dem tosenden Applaus. Die jungen Musikantinnen und Musikanten genossen die Anerkennung für einen sehr schönen Abend.

Markus Fankhauser bedankte sich bei den Sponsoren, ebenso dankte er den Helferinnen aus der Küche und den Leitern für ihren Einsatz: «Ohne diese Leute ist ein solch erlebnisreiches Lager gar nicht möglich.»

Dann endlich war eine schöne Woche vorbei, die Kinder packten ihre Instrumente und Koffer, und in Begleitung ihrer Eltern, Grosseltern und Geschwister ging es heim zu.

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