«Ruhe nach dem Sturm»

Staufen Am 28. Juli konnte der fertig erstellte Neubau Schulhaus/Kindergarten Zopf nach Rekordzeit dem Gemeinderat Staufen als Bauherr übergeben werden. Der Totalunternehmer liess sich ein sinnvolles Geschenk einfallen.

Die Freude über das Geschenk aus Sturmholz steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Stephan Frey, Gregor Notter, Architekt Sandro Elmer, Gemeindeammann Katja Früh und Gemeinderat Gallus Zahno (von links). Foto: Alfred Gassmann
Die Freude über das Geschenk aus Sturmholz steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Stephan Frey, Gregor Notter, Architekt Sandro Elmer, Gemeindeammann Katja Früh und Gemeinderat Gallus Zahno (von links). Foto: Alfred Gassmann

Feierlicher Moment vor einer Woche hinter dem Zopfhuus in Staufen. Der Gemeinderat durfte aus den Händen des Totalunternehmers Firma Schäfer Holzbautechnik, Dottikon, den Neubau Schulhaus/Kindergarten Zopf übernehmen. Der Totalunternehmer wusste seit dem Spatenstich am 15. September 2021, dass das Gebäude am nächsten Montag, 8. August, bezogen werden muss.

Dieses Datum war denn auch in der Firmenagenda immer fett eingetragen. Projektleiter Gregor Notter liess sich nie aus der Ruhe bringen und schon an Weihnachten grüsste das Aufrichtebäumchen vom Dach. Der Zeitplan konnte trotz einiger Schwierigkeiten, wie verschobene Liefertermine von Baumaterial, eingehalten werden.

Nun präsentiert sich das Schulhaus strahlend mit einer rostroten Fassadenfarbe, und die Lehrkräfte haben sich bereits eingerichtet. «Ein neues Schulhaus entgegennehmen lässt sich nicht alle Tage», fand Gemeinderat Gallus Zahno. An der Übergabe des Schulhauses vermischten sich Freude und Stolz, nicht zuletzt auch über den neuen Begegnungsplatz, der vom Gemeindehaus, dem Zopfhuus und dem neuen Schulhaus eingerahmt wird.

In diesen kombinierten Neubau Schulhaus/Kindergarten Zopf werden nächste Woche vier Kindergartenklassen mit Sack und Pack einziehen. Die Kinder freuen sich umso mehr, als sie bereits beim Spatenstich mit Graben und Schaufeln mithalfen und dazu das Baggerlied und das Baustellenlied sangen.

Eine hölzerne Sitzbank aus Sturmholz als Geschenk

Die Projektleiter Gregor Notter und Stephan Frey kreuzten mit einem Geschenk auf, das sie enthüllten.

«Ruhe nach dem Sturm», lässt sich der eingravierte Schriftzug lesen. Warum wohl darf ein geflügeltes Wort nicht abgeändert werden?

Das Wort Sturm kannte die Baustelle nicht. Vielmehr eifriges, konzentriertes Schaffen, was den beiden Projektleitern ebenso neckisch wie sympathisch oft den Übernamen «d’Schäferbuebe» eintrug.

Gallus Zahno kam ebenfalls nicht mit leeren Händen. Ausser viel Lob und Anerkennung verteilte er Wein vom nahen Staufberger Rebhang und Schirme als Unikat. Ein idealer Standort für die Sitzbank dürfte bereits gefunden sein.

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