Rückschau in Niederlenz
Am Begrüssungsapéro der Gemeinde Niederlenz am Sonntag startete Gemeinderat Thomas Hofstetter seine Ansprache mit Fragen an die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer.

Was haben eigentlich Neujahrsansprachen an sich? Und wer hat sie erfunden – etwa auch wir Schweizer?
Beim Googeln kam Hofstetter auf keine Antworten zu diesem Thema. Für Wikipedia hingegen sind es über Radio oder Fernsehen ausgestrahlte Reden von Staatsoberhäuptern, sie sind in der Regel nur wenige Minuten lang und beinhalten einen Rückblick auf das vergangene sowie eine Vorschau auf das neue Jahr. «Rückschau halten ist auch ein Reinigungsritual, man will mit sich ins Reine kommen und meint damit auch zu akzeptieren, dass vielleicht nicht alles so gelaufen ist wie gewünscht», meinte Hofstetter.
In seinem Rückblick fasste er das verflossene Jahr aus der Sicht des Gemeinderates zusammen: Im grünen Oberstufenschulhaus begann ein neues pädagogisches Zeitalter. Die Postagentur ist nun in die Apotheke im Hetex-Areal integriert, wo auch der Voi neu eröffnet wurde. Und mit dem neu gestalteten Dorfplatz und der Hauptstrasse hat die Gemeinde im Rahmen des Wettbewerbes «Flaneur d’Or» eine Auszeichnung für die fussgängerfreundliche Umgestaltung erhalten.
Natürlich fehlte auch der Ausblick nicht. Noch im Januar erfolgt der Spatenstich zum neuen Dreifach-Kindergarten. «Zauberhaft» heisst das Motto des diesjährigen Jugendfestes vom 6. bis 8. Juli, und Alt und Jung kann sich auf ein tolles Fest freuen. Die Planung für die Sanierung des gelben Schulhauses ist nur ein Teil eines Masterplans für die Schulraumentwicklung in den nächsten Jahren.
Es gibt noch viele weitere heisse Themen, die den Gemeinderat und die Bevölkerung im neuen Jahr beschäftigen werden. «Trotzdem wünsche ich allen viel Glück und eine gute Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg im privaten und beruflichen Bereich – euch allen ein gutes 2018», schloss Thomas Hofstetter seine Ansprache. (PWi)



