Projekt Wasserbeschaffung «Suret» kann kommen

Region Vergangenen Freitag fanden gleichzeitig mehrere Gemeindeversammlungen in der Region statt. Nun ist klar: Der Weg ist frei für das Projekt Wasserbeschaffung «Suret».

Blick in ein Grundwasserpumpwerk.Foto: zvg

Es ist ein Jahrhundertprojekt: Mit der Wasserbeschaffung «Suret» ist geplant, ein neues Grundwasserpumpwerk zu erstellen im Wald der Ortsbürgergemeinde Buchs.

Die neue Transportleitung ist mit einem Querschnitt von 300 Millimetern so dimensioniert, um auch für künftige Bedürfnisse gewappnet zu sein. Das Projekt ist wegweisend für die Zukunft und soll sicherstellen, dass es auch in Zukunft genügend Wasser gibt. Nachdem Staufen vergangene Woche als erste der drei beteiligten Gemeinden das Projekt gutgeheissen hatte, haben nun auch Rupperswil und Hunzenschwil am vergangenen Freitag «Ja» zum gemeinsamen Projekt gesagt.

Neues Pikettfahrzeug für Rupperswil

Die anwesenden 130 von insgesamt 3669 Stimmberechtigten in Rupperswil genehmigten eine ganze Reihe weiterer Anträge – etwa die Kredite für die Strassen- und Werkleitungssanierungen, unter anderem jene von 260000 Franken für die Planung der Arbeiten am Werkleitungsnetz, den Kredit für den Ersatz eines Pikettfahrzeugs für die Feuerwehr und ein unveränderter Steuerfuss von 99 Prozent.

Tempo 30 in Hunzenschwil

Auch in Hunzenschwil wurden alle Geschäfte durchgewunken: Die Einführung von Tempo 30 in den Wohngebieten wurde mit 152 zu 46 Stimmen angenommen, weiter hiessen die Anwesenden 211 von insgesamt 2359 Stimmberechtigten das Projekt Wasserbeschaffung «Suret» sowie das Budget 2025 mit einem unverändertem Steuerfuss von 102 Prozent gut.

Noch kein Feuerwerksverbotin Othmarsingen

Auch in Othmarsingen wurde über wichtige Geschäfte befunden. Die anwesenden 80 von insgesamt 1821 Stimmberechtigten genehmigten die Kredite für die Sanierung der Lenzburgerstrasse, die Kreditabrechnung und das Budget 2025 mit unverändertem Steuerfuss von 104 Prozent. Weiter wurde beschlossen, mit der Behandlung des Überweisungsantrags «Feuerwerksverbot für Private» zuzuwarten. Am Ende der Gemeindeversammlung sprachen sich die Stimmberechtigten schliesslich dafür aus, dass die Gemeindeversammlungen ab kommendem Jahr jeweils an einem Mittwoch stattfinden sollen.

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