Petition für die Post Rupperswil

Vergangenen Donnerstag übergab die SP Rupperswil die Petition «Unsere Post muss bleiben!» mit über 1500 Unterschriften an den Gemeindeschreiber.

Vorstoss: Die SP Rupperswil übergab vergangenen Donnerstag 1650 Unterschriften für den Erhalt der Poststelle an den Gemeinderat. Foto: zvg
Vorstoss: Die SP Rupperswil übergab vergangenen Donnerstag 1650 Unterschriften für den Erhalt der Poststelle an den Gemeinderat. Foto: zvg

Auch die Poststelle Rupperswil ist von der Schliessung bedroht. Dem Gemeinderat wurde im Juni 2017 ein Gespräch mit dem zuständigen Gebietsvertreter der Post angekündigt. Die SP Rupperswil hat darauf reagiert.

1650 Unterschriften gesammelt

Rücksprachen mit der Gewerkschaft Syndicom hätten ergeben, dass bislang jede Gemeinde, welcher ein Gespräch angekündigt wurde, ihre Poststelle verloren habe, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Es gäbe jedoch Möglichkeiten, sich gegen eine Schliessung zu wehren. Die SP-Sektion Rupperswil habe deshalb beschlossen, der drohenden Schliessung zuvorzukommen und zusammen mit und im Namen der Einwohnerinnen und Einwohner von Rupperswil ein Zeichen zu setzen. Nach relativ kurzer Sammelzeit konnten SP-Mitglieder zusammen mit Sympathisantinnen und Sympathisanten am vergangenen Donnerstag die Petition «Unsere Post muss bleiben!» mit 1650 Unterschriften dem Gemeinderat überreichen.

Marco Landert, Gemeindeschreiber, bedankte sich im Namen des Gemeinderates für die Unterstützung durch die Bevölkerung und versicherte, der Rat werde sich mit den erforderlichen Mitteln für den Erhalt der Post einsetzen.

«Zahlreiche mündliche und schriftliche Rückmeldungen zur erfolgreichen Unterschriftensammlung zeigen, dass der Wert der Poststelle in einer Gemeinde mit gut 5500 Einwohnern nicht zu unterschätzen ist», schreibt die Partei. «Offensichtlich möchte niemand auf das Know-how von ausgebildetem Postpersonal verzichten, auch im Wissen, dass in einer Agentur in einem kleinen Dorfladen nur noch ein Teil der Postdienstleistungen verfügbar wäre.»

Besonders für ältere Menschen sei der Weg zur nächstgelegenen Poststelle in Aarau, Lenzburg oder Wildegg zu beschwerlich und kaum jemand würde dort lange Wartezeiten am Schalter in Kauf nehmen wollen.

Mit der Petition bittet die SP Rupperswil den Gemeinderat, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für den Erhalt der Poststelle Rupperswil einzusetzen und damit alle Postdienstleistungen in der Gemeinde zu erhalten. (Eing.)

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