Othmarsingens Knipser ist Torschützenkönig der Saison
An der 6. Gala des Aargauischen-Fussballverbands (AFV) wurde Gezim Zeqiraj aus Othmarsingen erneut als offiziell erfolgreichster 2.-Liga-Kicker des Kantons ausgezeichnet.

Bereits zum sechsten Mal feierten sich die Aargauer Freizeit-Fussballer anlässlich der grossen Gala des AFV selbst. Erstmals ging dieser Höhepunkt und Abschluss des Fussballjahrs – verschiedene Ehrungen, abwechslungsreiches Rahmenprogramm und feines Essen inklusive – im neuen Campussaal in Brugg über die Bühne. Statt in kurzen Hosen und verschwitzten Leibchen traten die Kicker frisch frisiert und in Schale ins Rampenlicht.
Dank seinen 32 Toren in der vergangenen Spielzeit für Brugg und den FC Othmarsingen durfte der 32-jährige Gezim Zeqiraj die Auszeichnung als «2.-Liga-Torschützenkönig der Saison 2016/17» entgegennehmen. Den Pokal übergab niemand Geringerer als der aktuelle YB-Profi Loris Benito. «Ich weiss, wo das Tor steht, und das Tor weiss glaub auch, wo ich stehe», fasste der zweifache Familienvater Zeqiraj kurz und bündig seine seit Jahren anhaltende Treffsicherheit zusammen. Grosse Worte sind nicht sein Ding, er gibt die Antworten lieber auf dem Rasen. Und wie! In den vergangenen drei 2.-Liga-Spielzeiten erzielte Zeqiraj total 80 (!) Meisterschaftstreffer. Bereits vor zwei Jahren durfte der Othmarsinger – damals mit 28 Mouchen – den Pokal für den Knipser der Saison entgegennehmen.
Erst wieder gesund werden
Auf die Frage, wie gross die Chancen auf den «Hattrick» im kommenden Jahr sind – also den dritten Sieg in der 2.-Liga-Torschützenwertung –, lächelt Zeqiraj nur. «Wissen Sie, das ist mir eigentlich nicht so wichtig. Ich würde lieber mit der Mannschaft im Cup endlich einmal für Furore sorgen.» Die Chancen stehen zumindest nicht schlecht. Im Viertelfinal trifft Zeqiraj mit seinem FCO Ende März 2018 auf den unterklassigen FC Niederwil. Vor den neuen Grosstaten auf dem Rasen gilt es für Zeqiraj jedoch, erst eine Schulterverletzung auszukurieren. «Wir rechnen mit Gezim in der Rückrunde», so FCO-Übungsleiter Beat Dünki. Diese Worte sollen als Warnung für die gegnerischen Abwehrreihen gelten. Denn: In der Vorrunde traf Zeqiraj bereits auch schon wieder 16-mal.



