Neue Strassenbeläge für die Region
Der Kanton Aargau investiert dieses Jahr 180 Millionen Franken in den Bau und Werterhalt von Strassen, Lärmsanierungen und Radwegen. In der Region Lenzburg–Seetal liegt das Schwergewicht bei Belagserneuerungen.

Von den 180 Millionen Franken, die investiert werden, entfallen 113 Millionen Franken auf den Neubau und die Umgestaltung von bestehenden Kantonsstrassen. Für den Werterhalt, darunter sind Belagserneuerungen und -verstärkungen sowie Sanierungen von Brücken und Stützbauwerken zu verstehen, werden 44 Millionen Franken eingesetzt. Die geplanten Lärmsanierungsmassnahmen kosten 17 Millionen Franken und der Ausbau des kantonalen Radroutennetzes 6 Millionen Franken.
Profitieren werden alle Regionen des Kantons. Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Bau von mittleren und kleineren Projekten sowie auf dem Abschluss der Genehmigungsverfahren von Grossprojekten. Nebst diesen Grossprojekten werden kantonsweit 64 neue kleinere und mittlere Bau- und Sanierungsprojekte begonnen. Allgemein gilt es, die Sicherheit zu erhöhen, den Verkehr zu verflüssigen, die Siedlungs- und Wohnqualität zu verbessern. Schliesslich soll der milliardenschwere Wert der Verkehrsinfrastruktur erhalten bleiben.
A1-Zubringer muss warten
Im laufenden Jahr werden in der Region Lenzburg–Seetal keine kantonalen Radrouten und keine Lärmsanierungen begonnen. In Seon wird der Ausbau der Unterdorfstrasse fortgesetzt und in Boniswil starten die Bauarbeiten am Abschnitt Süd der Seetalstrasse. Arbeit bekommen Belagseinbaumaschinen in Ammerswil, Holderbank, in Rupperswil an der Aaretalstrasse und in Sarmenstorf.
In Rupperswil wird die Brücke über den Steinerkanal verbreitert. Rolf H. Meier, Kantonsingenieur, begründet diese Massnahme mit dem Sicherheitsbedürfnis der Velofahrer. In Möriken soll die Bushaltestelle Bösenrain realisiert werden. Zu guter Letzt wird in der kantonalen Pressemitteilung vermerkt, dass am Genehmigungsverfahren A1-Zubringer Lenzburg gearbeitet wird.



