Nach dem «Chnächt» kommt der «Pächter»

Staufen Wenn sich die Pfarrwiese auf dem Staufberg in zwei Jahren wieder in eine Freilichtbühne verwandelt, dürfen sich die Zuschauer auf die Fortsetzung des Erfolgsstücks von 2016 freuen.

<em>Fortsetzung mit «Ueli de Pächter 2020»:</em> Markus Moser, Vereinspräsident Freilichttheater Staufberg, mit einer Foto von «Ueli de Chnächt 2016» vor dem Staufberg. Foto: Fritz Thut
<em>Fortsetzung mit «Ueli de Pächter 2020»:</em> Markus Moser, Vereinspräsident Freilichttheater Staufberg, mit einer Foto von «Ueli de Chnächt 2016» vor dem Staufberg. Foto: Fritz Thut

Wenn es nach ihm ginge, könnte es schon heute wieder losgehen: Markus Moser, der Präsident des Trägervereins Freilichttheater Staufberg, arbeitet schon intensiv an der nächsten Produktion – und kann die Vorfreude kaum verbergen. Auf «Ueli de Chnächt 2016» folgt «Ueli de Pächter 2020».

Das Erfolgsstück des vorletzten Jahres erfährt im übernächsten Jahr eine Fortsetzung. Wieder bildet die Mitte des 19. Jahrhunderts geschriebene Geschichte von Jeremias Gotthelf die Basis des Staufner Theaterstücks. Peter Locher aus Wohlen amtet wie 2016 als Autor und Regisseur. Indem er dem Ueli mit der Mistgabel einen Ueli mit dem Computertablet zur Seite stellt, schafft er einen Bezug zur Gegenwart und zeigt damit auf, dass sich die Charakterzüge im Verlauf der Jahrhunderte nicht gross verändert haben.

Fast alle wieder dabei

Die Zuschauer dürfen sich also zwischen dem 11. Juni und dem 4. Juli 2020 auf ein bewährtes Open-Air-Vergnügen freuen. Neben dem Autor und Regisseur sind auch der musikalische Leiter Urs Erdin und Choreografin Simone Frey, beide aus Staufen, wieder mit von der Partie.

Nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch auf der Freiluftbühne wird es zum Wiedersehen kommen. Vereinspräsident Moser, der wiederum als Produktionsleiter amtieren wird, freut sich, dass der Zusammenhalt unter der «Chnächt»-Gruppe so gut war: «Wahrscheinlich sind alle wieder mit dabei; wir haben keinen Grund, jemanden zu ersetzen.» Markus Furer wird wieder den Gotthelf-Ueli geben, Bettina Leutwyler das Vreni und David Jägle den heutigen Ueli.

Während sich Markus Moser durch die Abgabe des Ressorts Bauten etwas entlasten will, hofft er doch, dass er wiederum in einer kleinen Rolle selbst mitspielen kann. Doch in den nächsten Wochen und Monaten dominieren eh organisatorische Arbeiten. Im nächsten Mai ist ein Info-Morgen für Interessierte geplant, da es wiederum eine Vielzahl von Helfern braucht.

Vorverkauf vor Weihnachten 2019

Im September 2019 ist ein kleines Casting für unbesetzte Rollen vorgesehen und bereits im November beginnen die Proben. Rechtzeitig vor Weihachten beginnt der Vorverkauf für die 15 Vorstellungen, die jeweils von Mittwoch bis Samstag stattfinden.

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