Nach 18 Jahren gibt es wieder ein Staufbergfest

<em>Ein feierlicher Moment:</em> Eltern, Täuflinge, Geschwister, Gotten und Göttis warten auf die Taufe. Foto: AG
<em>Ein feierlicher Moment:</em> Eltern, Täuflinge, Geschwister, Gotten und Göttis warten auf die Taufe. Foto: AG

Staufen Der Kirchenpflege mit Präsidentin Ruth Furer-Senn ist es zu verdanken, dass die Reformierte Kirchgemeinde Staufberg wieder einmal ein Staufbergfest feiern durfte. Fortan soll das Fest alle zwei Jahre stattfinden.

Der einleitende Gottesdienst wurde als Taufgottesdienst gestaltet, im Zentrum die fünf Täuflinge Ferdinand und Sarah Werner sowie Levin, Elina und Maila Grossmann. Die Note als Familiengottesdienst wurde unterstrichen von Katechetin Karin Rätzer mit den Beiträgen ihrer Drittklässler.

Der Auftakt hätte sich nicht stimmungsvoller ergeben können. Als Pfarrerin Astrid Köning die Gläubigen begrüsste und die «Blue Valley Drifters» mit dem Titel «Little white church» aufwarteten, drang kurz der einzige Sonnenstrahl des ganzen Tages in die kleine weisse Kirche. Fast erwies sich der Chor als zu klein mit der grossen Schar Drittklässler, den Eltern, Geschwistern und den Paten der Täuflinge.

Pfarrer Andreas Ladner und Pfarrerin Astrid Köning tauften die fünf Kinder. Ein starkes Zeugnis von Glauben und Gemeinschaft: Die Taufpaten versicherten den Getauften, ihnen immer beizustehen, und empfahlen sie dem Schutz Gottes. Die Drittklässler doppelten nach mit Wünschen, die aus den Herzen kamen.

Das Geheimnis des roten Fadens

Zwei rote Fäden verbanden im Kirchenraum den Chor mit der Empore. «Es gibt einen Faden, der alles miteinander verbindet», erklärte eine Drittklässlerin. Er verbindet die Familie untereinander, alle Menschen, Häuser, Städte, Wälder, Ozeane, den Himmel und die Sterne.

Das Geheimnis des roten Fadens im Buch von Manuela Monari wurde gelüftet: Es ist Jesus Christus. «Du bist gewollt, geliebt und gemacht, um mit Gott Gemeinschaft zu haben. Darum packe diesen Faden und vertraue Jesus», lautete die zentrale Botschaft von Pfarrer Andreas Ladner an die Anwesenden. Pfarrerin Astrid Köning entliess die Gemeinde zum Fest mit dem Segen: «Segne meine Begegnungen, damit ich dich im Nächsten erkenne. Lass mich zum Segen für alle werden, denen ich heute begegne.» Möglichkeiten für segensreiche Begegnungen gab es zuhauf: im Zelt, auf der Pfrundwiese, in der Pfarrscheune und sogar im Kirchturm. (AG)

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