Miteinander führt zum Zusammengehörigkeitsgefühl

Niederlenz Nach Corona und einer kurzen «Erholungspause» fand der stets gut besuchte Neujahrsapéro wieder statt. Es gab im Vorfeld positive Reaktionen, langjährige Besuchende freuten sich über den Neustart.

Gelungener Start ins neue Jahr: Julius Steiner und Michèle Andres begrüssten gemeinsam die Niederlenzer Bevölkerung zum Start ins neue Jahr. Foto: Peter Winkelmann

Neu und zur Überraschung vieler fand der Neujahrsapéro nun nicht mehr am ersten Sonntag nach Neujahr, sondern gleich am Neujahrstag um 11 Uhr statt. Gemeinderätin Michèle Andres freute sich, dass sich rund 70 Anwesende für die musikalische Begleitung durch den 13-jährigen Julius Steiner am Cello, ihre persönlichen Begrüssungsworte und den vielfältigen Apéro interessierten.

Der Anlass bot zwischen Musikstücken und Ansprache auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich zuzuprosten, was die Anwesenden gerne taten. Die Stimmung war entsprechend fröhlich.

In ihrer Neujahrsansprache zeigte Michèle Andres Parallelen zwischen der Politik der Landesregierung und dem Wirken im Gemeinderat auf. Allein die Verhandlungen zwischen der EU und der Schweiz zu den Bilateralen Verträgen III benötigten 197 Gesprächsrunden bis zur positiven Lösung.

«Entscheide brauchen oft mehrere Sitzungen, verschiedene Argumente werden eingebracht oder müssen eingeholt werden, finanzielle Möglichkeiten wollen berücksichtigt werden und die gesetzlichen Bestimmungen geben den Spielraum vor», zählte sie auf. Auch wenn dem Gemeinderat wenig Spielraum bleibe, versuche er immer, Lösungen zu finden, die für Niederlenz positiv und tragbar, umsetzbar und im Sinne der Bevölkerung sind.

Aber heute, am ersten Tag im neuen Jahr, wollte Michèle Andres nicht von Herausforderungen oder negativen Schlagzeilen sprechen, sondern das Miteinander propagieren: «Engagieren Sie sich, kommen Sie auf uns zu, sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und tragen Sie bei zum Zusammengehörigkeitsgefühl als Niederlenzer. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein positives und gutes neues Jahr.»

Nach einem weiteren Musikstück und einer Zugabe wurde der offizielle Teil abgeschlossen.

Niederlenz als Talentgrube

Der 13-jährige Julius Steiner wohnt in Niederlenz und spielt Cello, seit er sechs Jahre alt ist. Er ist Mitglied im kantonalen Förderprogramm und spielt sehr gerne im Siggenthaler Jugendorchester. Beim Aargauer Musikwettbewerb hat Julius den ersten Preis gewonnen. Die Ferien verbringt er gerne mit Gleichgesinnten in Musiklagern. Mit seinem musikalischen Können und seiner Fingerfertigkeit begeisterte er die Anwesenden am Neujahrsapéro.

Der weltberühmte Cellist Christoph Croisé stammt ebenfalls aus Niederlenz und begeistert Jung und Alt seit vier Jahren mit den Niederlenzer Musiktagen in der reformierten Kirche. Dieses Jahr finden die Musiktage vom 25. bis 27. April statt.

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