Hitzespass mit Glace und Musik
Rupperswil Es war eine spontane Idee der Verantwortlichen vom Alters- und Pflegeheim Länzerthus und innert vier Tagen wurde ein stimmungsvoller Anlass organisiert. Am meisten Sorge bereitete die Anschaffung der Planschbecken, kurz vor Beginn des Anlasses trafen sie doch noch ein.
Nach den vielen heissen Tagen über Pfingsten hinaus wollten wir den Bewohnenden für einmal die Tage nicht nur erträglich machen, sondern sie sollten auch Spass haben», meinte Barbara Schelker, Bereichsleiterin Hotellerie und Infrastruktur, «und es machte wirklich allen viel Spass – auch dem Personal.» Für die Bewohnende machen so extrem heisse Tage schon Probleme, denn nicht alle ertragen die hohen Temperaturen gleich.
Das Duo Ralph And Rea sorgte mit ihrem breiten Repertoire in allen Stilrichtungen für eine tolle Atmosphäre unter den grossen Sonnenschirmen auf der Terrasse. Rund dreissig Bewohnende genossen die feine Glace und steigerten den Jubelpegel mit Klatschen, Schunkeln und Armen hoch bis zur Polonaise rund um die Tische. Die drei Planschbecken spornten immer wieder dazu an, mit Wasser herumzuspritzen und die Füsse darin zu baden. Ganz mutig war Bewohnerin Dragica Wildi, die kurzerhand das Badekleid anzog und sich ins Becken fallen liess, um sich so zu erfrischen.
Steven Weill als Geschäftsführer gestartet
Der vom Verwaltungsrat des Alters- und Pflegeheims Länzerthus gewählte Geschäftsführer hat am 1. Mai seinen neuen Auftrag zu 100 Prozent gestartet. Weill war vorher Leiter des Pflegezentrums Aareperle in Döttingen, als ausgebildeter Koch und Chefkoch verfügt er zudem auch noch langjährige Organisationserfahrung. «Für mich sind es neue Strukturen und die Grösse bringt eine neue Herausforderung», erzählte er während einer Fusskühlung im Planschbecken, «aber hier erlebe ich auch ein schönes Umfeld mit lieben Bewohnenden und tollem Personal.»
Im regionalen Alters- und Pflegezentrum der vier Aktionärsgemeinden Rupperswil, Hunzenschwil, Schafisheim und Auenstein werden aktuell 119 pflegebedürftige Bewohnende von rund 140 Mitarbeitenden betreut. «Es ist eine neue, interessante Umgebung und ich fühle mich hier schon sehr wohl», ergänzte er, löffelte seine Glace aus und hängte sich spontan in die gerade vorbeilaufende Polonaise ein.







