Mit Wepf und Wec an der Eröffnung
Möriken feierte am letzten Samstag die Eröffnung des neuen Walderlebnispfades im Ortsbürgerwald am Chestenberg. Mit dabei die zwei Waldgnome Wepf und Wec, die beiden menschenähnlichen Gestalten aus der Fabelwelt.

Nach rund 1000 Arbeitsstunden luden die Gemeinde mit der Forstkommission zusammen mit der Freizeitwerkstätte zur Eröffnung des Walderlebnispfades ein. Der Walderlebnispfad bildet ein Programmpunkt der 725-Jahr-Feier der Gemeinde Möriken-Wildegg.
Die Anlage reizt, der Aufmarsch war beachtlich. Gemeinderat Beat Fehlmann dankte nach allen Seiten und kam auf die drei Kernaufgaben des Waldes zu sprechen: die Ökonomie, die Ökologie und die soziale Funktion. «Heute ist ein Freudentag», hielt Fehlmann fest und hofft, dass der Pfad stark aufgesucht wird.
Peter Gebhard, Präsident der Forstkommission, gab zu, die Idee eines Walderlebnispfades im Schwarzwald gefunden zu haben. Ihm sei aufgefallen, wie viele Familien mit Kindern dort anzutreffen seien. Just vor einem Jahr fand sich die Arbeitsgruppe Walderlebnispfad zur ersten Sitzung ein. Sie besteht aus Yvonne Fankhauser und Marianne Fehlmann, Mitglieder der Freizeitwerkstätte, sowie Josef Christen und Peter Gebhard von der Forstkommission. In der Gruppe reiften laufend die Streckenführung und die Gestaltung der 13 Posten mit Holzpfosten als farbige Textmännchen.
Das Bemalen der 26 Holzpfosten konnte sogar in einem Kurs der Freizeitwerkstätte gelernt werden. Familien, Einzelpersonen und die Jungschar machten sich an die Arbeit. «Entstanden sind wahre Kunstwerke», findet Peter Gebhard. Viel Schalk, Spass sowie körperliche Betätigung auf dem Eröffnungs-Rundgang mit den Waldgnomen Wepf und Wec.
Interessieren die Regeln im Wald, die Holzverwendung, die Tiere, die Lothar-Flächen, Angaben zum Wasser im Wald? Die 13 Posten geben Antworten und helfen, das Verständnis für den Wald und die Umwelt zu fördern.
Die beiden Strecken auf Waldstrassen messen 3,75 km oder 4,75 km. Der Walderlebnispfad verdient das Prädikat «äusserst sinnvoll und nachhaltig». Und nicht zu vergessen: All die Beiträge zum Aufbau des Pfades helfen, die dörfliche Gemeinschaft spürbar zu stärken.



