Mit Tempo über die Bahn

Beim «Schnellst Staufner» zeigten die Kinder trotz windiger Verhältnisse grossen Einsatz.Foto: Romi Schmid
Beim «Schnellst Staufner» zeigten die Kinder trotz windiger Verhältnisse grossen Einsatz.Foto: Romi Schmid

Staufen Alle Jahre wieder: Der «schnellst Staufner» fand traditionsgemäss am Mittwoch vor Auffahrt auf der Sprintbahn der Schulanlage statt. Organisiert wurde der Anlass vom STV Staufen. Wer am Mittwochabend schnelle Beine zeigen wollte, brauchte allerdings nicht nur Explosivität, sondern auch Standfestigkeit: Der Wind machte sich deutlich bemerkbar. Ob er den Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten je nach Lauf half oder entgegenblies, bleibt offen. Sicher ist: Der sportliche Eifer wurde dadurch nicht gebremst. Beim Sprintanlass ging es nicht nur um den Titel des schnellsten Staufners oder der schnellsten Staufnerin. Für die zwei Zeitschnellsten je Kategorie winkt die Qualifikation für den Kantonalfinal. Dieser findet am Samstag, 15. August, in Brugg statt.

Je nach Jahrgang starteten die Kinder und Jugendlichen über 50, 60 oder 80 Meter. Insgesamt nahmen 103 Läuferinnen und Läufer am Wettkampf teil. Besonders schnell unterwegs war bei den Mädchen Romina Furter. Die 2013 geborene Athletin lief die 60 Meter in 9.33 Sekunden und erzielte damit die schnellste Mädchenzeit des Abends. Bei den Jungen war Kuzey Kanik der Schnellste. Der 2017 geborene Staufner absolvierte die 50 Meter in 8.88 Sekunden. Auch in den weiteren Kategorien wurde um Hundertstelsekunden gekämpft. Bei den jüngsten Mädchen gewann Severine Baltisberger in 9.97 Sekunden, bei den jüngsten Knaben Niklas Herzog in 9.82 Sekunden. In der Kategorie 2018/2017 setzte sich bei den Mädchen Nila Weber in 8.85 Sekunden durch. Über 60 Meter der Jahrgänge 2016/2015 waren Aline Weber mit 9.67 Sekunden und Joel Hauser mit 9.70 Sekunden die Schnellsten. Neben den sportlichen Leistungen gehörte auch das Drumherum zum Anlass. Die Festbeiz sorgte für Verpflegung, für Begegnungen neben der Bahn und für jene gemütliche Atmosphäre, die den «schnellst Staufner» seit Jahren auszeichnet. So wurde der Abend nicht nur zu einem sportlichen Kräftemessen, sondern auch zu einem kleinen Dorffest.

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