Hunzenschwil zeigt: Wer «schaffen» kann,kann auch feiern

Hunzenschwil Am Hunzenschwiler Jugendfest wurde das Motto «Hunzi schafft» farbenfroh und fantasievoll umgesetzt. Trotz Hitzewelle, abgesagtem «schnellschte Hunzenschwiler» und Temperaturen, die Glace und Sprühflaschen fast zur Pflicht machten, feierte das Dorf drei Tage lang mit Umzug, Schülerdarbietungen, Lunapark und viel guter Laune.

Willkommene Abkühlung to go.

Willkommene Abkühlung to go.

Achtung Baustelle!

Achtung Baustelle!

Pflegefachfrauen im Einsatz.

Pflegefachfrauen im Einsatz.

Mit Traktor durch den Umzug.

Mit Traktor durch den Umzug.

Kaminfeger on tour.

Kaminfeger on tour.

Die Taucher haben gut lachen.

Die Taucher haben gut lachen.

Festlicher Auftakt.

Festlicher Auftakt.

Farbenfrohe Malerklasse.

Farbenfrohe Malerklasse.

Die Musikgesellschaft zieht ein.

Die Musikgesellschaft zieht ein.

Voller Körpereinsatz der Berufe um Medizin.

Voller Körpereinsatz der Berufe um Medizin.

Die Bienen schwärmen aus.

Die Bienen schwärmen aus.

Formel Hunzi auf der Zielgeraden.Fotos: Romi Schmid

Formel Hunzi auf der Zielgeraden.Fotos: Romi Schmid

Wer am Samstagmorgen in Hunzenschwil an der Umzugsroute stand, merkte schnell: Dieses Dorf hatte sich herausgeputzt. Beflaggte Häuser, geschmückte Brunnen, liebevoll gestaltete Bögen – und mittendrin Kinder, Lehrpersonen, Vereine und Behörden, die das Motto «Hunzi schafft» mit viel Fantasie auf die Strasse brachten.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde der Umzug auch zu einer kleinen Hitzeschlacht. Doch die gute Laune hielt stand. Unterwegs wurden Glacen verteilt, Sprühflaschen sorgten für Abkühlung, und das Publikum am Strassenrand spendete nicht nur Applaus, sondern nahm die nassen Erfrischungen dankbar an. Dass der «schnellscht Hunzenschwiler» am Vortag wegen der Hitze abgesagt werden musste, zeigte, wie aussergewöhnlich die Temperaturen an diesem Jugendfestwochenende waren.

Am Umzug wurde gearbeitet, gemalt, musiziert, gefischt, geflogen und gefegt: Die Kinder verwandelten sich in Gärtner, Malerinnen, Musiker, Fischer, Piloten, Lehrpersonen, Landwirtinnen, Förster, Kaminfeger, Astronauten, Rennfahrerinnen und Kammerjäger. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielten die Drittklässler, die mit ihrem Strassentheater gleich die ganze Umzugsstrecke zur Baustelle machten. Da wurde nicht nur vorbeimarschiert, sondern gespielt, gebaut und erzählt.

Nach dem Umzug ging es auf dem Schulareal weiter. Zur Grossfeldgymnastik und zum Jugendfestlied versammelten sich die Schülerinnen und Schüler, danach richtete Gemeindeammann Urs Wiederkehr ein kurzes Gruss- und Dankeswort an die Anwesenden. Alle Beteiligten hätten gezeigt, dass sie «schaffen» können. Sein Fazit: «Gemeinsames Erleben stärkt das Wir-Gefühl.»

Das Jugendfest dauerte drei Tage. Am Freitag standen für die Schulkinder Spiel und Spass sowie am Abend Unterhaltung im Festzelt auf dem Programm. Der Samstag gehörte dem grossen Umzug, dem Bankett und dem Festbetrieb. Am Sonntag klang das Wochenende mit dem Gottesdienst im Festzelt, Lunapark, Beizlifest und Begegnungen auf dem Schulareal aus.

So wurde aus dem Jugendfest weit mehr als ein Anlass der Schule. Hunzenschwil feierte als ganzes Dorf – mit Musik, Kulinarik, Schülerdarbietungen, Lunapark und viel Publikum. Die Hitze war allgegenwärtig, doch sie tat der Stimmung keinen Abbruch. Hunzenschwil hat an diesem Wochenende gezeigt: Es kann schaffen. Und feiern erst recht.

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