«ZämeZyt» fast wie zuhause

Rupperswil Seit Anfang August gibt es im Alters- und Pflegeheim Länzerthus ein neues interessantes Tagesbetreuungsangebot. «Mehr Lebensfreude, mehr Gemeinschaft und mehr Sicherheit» lautet das Motto.

Das Geschäftsleitungsteam mit Michelle Randazzo, Steven Weill und Barbara Schelker (von links).Foto: Peter Winkelmann
Das Geschäftsleitungsteam mit Michelle Randazzo, Steven Weill und Barbara Schelker (von links).Foto: Peter Winkelmann

Ob aktiv bei Bewegung und Gedächtnistraining, kreativ beim Gestalten oder entspannt in geselliger Runde – im Mittelpunkt stehen Wohlbefinden und persönliche Bedürfnisse. «Unsere Tagesbetreuung schenkt älteren Menschen einen erfüllten und abwechslungsreichen Tag in herzlicher Atmosphäre», erklärte dazu Steven Weill, Geschäftsführer im Länzerthus.

«Gleichzeitig gewinnen Angehörige wertvolle Entlastung und die Gewissheit, dass ihre Liebsten bestens aufgehoben sind», ergänzte Michelle Randazzo, Bereichsleitung Pflege.

Vielseitige Alltagsgestaltung

Gemeinsame Mahlzeiten, liebevolle Betreuung und echte Begegnungen machen jeden Tag besonders. Das neue Angebot bietet den Tagesgästen einen abwechslungsreichen Tag mit kreativem Gestalten, viel Bewegung, Spaziergängen oder auch der Teilnahme an Gesellschaftsspielen mit den Bewohnenden.

Der Tag beginnt mit einer herzlichen Begrüssung mit Kaffee und Gipfeli im Restaurant Papillon, was schon morgens um acht Uhr für innere Entspannung sorgen soll. «Die Betreuung der Tagesgäste erfolgt durch die Mitarbeitenden vom Länzerthus und sie können an den gewünschten Tagesveranstaltungen teilnehmen», wie Barbara Schelker, zuständig für Bereichsleitung Hotellerie und Infrastruktur, detaillierter ausführte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen steht den Gästen ein grosser Aufenthaltsraum mit Sitzgelegenheiten und Liegebetten zur Verfügung, wo sie sich ausruhen können, sich der Körperpflege widmen – die dazu benötigten Utensilien müssen sie von zuhause mitnehmen – oder nach vorgängiger Vereinbarung einen Besuch beim Hauscoiffeur oder in der internen Podologieabteilung machen. Der ganze Tagesablauf dauert bis 17 Uhr, dann müssen sich die Personen wieder selbstständig auf den Heimweg machen.

Ältere Leute verbleiben heutzutage länger im eigenen Haus oder in einer Wohnung, sind aber oft ganz alleine. Viele haben den einzigen Kontakt vielleicht mit einer Spitex-Betreuerin oder mit dem Fahrer vom Mahlzeitendienst. «Es geht darum, dass Betagte, welche noch zuhause leben, Abwechslung erleben in ihrem Alltag und schon erste Kontakte knüpfen und ‹Heimluft› schnuppern können. Dies hilft, die Hürde für einen möglichen Heimeintritt zu senken und um sich so den Wunsch nach mehr Kontakten und gemeinsamen Aktivitäten mit Gleichaltrigen zu erfüllen», meinte Steven Weill zum neuen Angebot, das auf der Homepage vom Länzerthus (www.laenzerthus.ch) ausführlich aufgelistet ist.

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