Mit Leib und Seele Therapeut
Niederlenz Vor 25 Jahren haben sich Nico de Jong und Ferrie van Polanen selbstständig gemacht und sich mit der Praxis Physiotherapie Niederlenz einen Traum erfüllt.

Physiotherapeut zu werden, war nicht wirklich ein Bubentraum von mir», sagt Nico de Jong lachend. Bis zu seinem 20. Altersjahr hätte er sich gut vorstellen können, eine Laufbahn als Lehrer oder im Sportbereich in Angriff zu nehmen. «Doch nach dem Militärdienst war für mich klar, dass ich Physiotherapeut werden möchte», sagt de Jong. Die Ausbildung absolvierte er in Amsterdam, zusammen mit seinem jetzigen Geschäftspartner Ferrie van Polanen.
Später trafen sie sich wieder in der Schweiz, genauer gesagt im Parkhotel Bad Schinznach, wo sie als Therapeuten tätig waren. Vier Jahre später, 1994, haben sich die beiden den Traum von einer eigenen Praxis in Niederlenz erfüllt. «Und bis heute nicht bereut», betonen die beiden. Sie schätzen an ihrer Arbeit den Kontakt zu den Menschen. Und es mache Freude zu sehen, wenn man den Patienten mit geeigneten Therapien helfen könne.
Therapien passend für jede Diagnose
Verschiedenste Therapien bietet das vierköpfige Team, zu dem auch Stephanie Huber und Petra Hofstetter gehören, denn auch an. Etwa die «passive» Physiotherapie, die unter anderem aus Massagen, Wärmeapplikationen, Elektro- und Ultraschallbehandlungen, Stoss- wellen-Therapie, Dehnungen, Mobilisationstechniken und Lymphdrainage besteht. Oder aber die «aktive» Physiotherapie, bei der der Patient während der Therapie mit eingebunden wird. Zusammen mit dem Physiotherapeuten lernt der Patient, sich richtig zu bewegen und das Gelernte umzusetzen.
Beispiele hierfür sind: Rückengymnastik, Gelenk- und Wirbelsäulenmobilisation, Dehnungen, medizinische Trainingstherapie oder Ausdauer- und Krafttraining. Das Krafttraining kann im hauseigenen Trainingsraum absolviert werden. Dies hat den Vorteil, dass die Experten immer zugegen sind und ein Auge darauf haben, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden.
«Je nach Krankheitsbild und nach unserer Anamnese entscheiden wir, was für die jeweilige Person am besten ist», betonen die beiden. Nebst Sportverletzungen werden vor allem auch Verletzungen, die im Alltag passieren, behandelt. Auch chronische Schmerzen gehören häufig zum Krankheitsbild. Bei der Physiotherapie ist es üblich, die Beschwerden in neun Sitzungen anzugehen. Sollten sie danach nicht verschwunden oder zumindest gelindert sein, kann eine zweite Verschreibung durch den Arzt hilfreich sein.
«In diesen 25 Jahren haben wir viele Beschwerden behandelt und wissen deshalb sehr gut, welche Therapie bei welcher Anamnese geeignet ist. Davon profitieren unsere Patienten», sind de Jong und van Polanen überzeugt. Überzeugt sind sie auch davon, dass sie noch viele weitere Jahre mit dem gleichen Herzblut bei der Arbeit sein werden, wie die letzten 25 Jahre.