Lokalpolitiker setzen sich für den Bahnhof Wildegg ein

Drei Grossräte aus der Region, das sind Barbara Portmann-Müller, GLP (im Bild), Jeanine Glarner, FDP, und Alois Huber, SVP, wehren sich mit einer Interpellation an den Regierungsrat gegen eine Streichung des Halts des Regionalexpress Wettingen–Baden–Aarau– Olten in Wildegg.
Gemäss dem Entwurf für den Fahrplan 2018 wird der Halt des Regionalexpress (RE) Wettingen–Baden–Aarau– Olten in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends gestrichen. «Damit entfällt die einzige sinnvolle Verbindung ab Wildegg von/nach Bern ab Wildegg in den Hauptverkehrszeiten», so die Initianten. Wildegg erfülle die Funktion eines regionalen Zentrums, und entsprechend werde der Halt dieses RE auch von Leuten aus der Umgebung benutzt. Gerade in den Hauptverkehrszeiten sei der RE gut ausgelastet – nicht selten blieben ab Wildegg lediglich noch Stehplätze übrig. Der Bedarf sei damit ausgewiesen, heisst es im Vorstoss.
Der Regionalexpress Wettingen–Baden–Aarau–Olten wird als Regionalverkehrsverbindung vom Kanton Aargau bestellt und mitfinanziert. Aus diesem Grund sei die Haltung des Kantons zu dieser Sache besonders von Interesse, so die Initianten.
Mit einem Fragekatalog wandten sich die Lokalpolitiker am Dienstag an den Regierungsrat und baten um Stellungnahme zum Thema. Den Vorstoss der drei Politiker unterstützten am Dienstag laut Barbara Portmann-Müller sämtliche an der Ratssitzung anwesenden Grossräte aus der Region. Die Vorstösser erhoffen sich mit ihrer Eingabe laut Portmann, dass sich der Regierungsrat gegen die Streichung einsetzt. Es gehe aber auch darum, die Öffentlichkeit zu informieren. «Damit die Leute eine Chance haben, sich zu wehren», so Portmann.(Text und Bild: MS)



