Landschaftsinventar ist aktualisiert

Die Landschaftskommission der Gemeinde Brunegg hat die Aktualisierung des Landschaftsinventars abgeschlossen. Die Arbeit ersetzt das Inventar von 1990 und es wird vielseitigen Zwecken dienen.

Eines der vierzig Natur- und Kulturobjekte: Brunnen vor dem Gemeindehaus. Foto: Ruth Imholz Strinati
Eines der vierzig Natur- und Kulturobjekte: Brunnen vor dem Gemeindehaus. Foto: Ruth Imholz Strinati

Die Landschaftskommission mit Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati, Karl Hochstrasser, André Moser, Samuel Hofstetter und Werner Steck hat zusammen mit Landschaftsarchitekt Victor Condrau, Niederlenz, ganze Arbeit geleistet. Auf dem Tisch liegt das aktualisierte Landschaftsinventar. Nicht nur, es ist auch online einsehbar. Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati hat am Politapéro im Herbst 2015 der Bevölkerung versprochen, die Themen Natur und Landschaft in der Gemeindepolitik inskünftig stärker zu gewichten. Die Ankündigung stiess auf grosses Interesse. Dem Versprechen folgten Taten. Bereits Anfang 2016 wählte der Gemeinderat eine Landschaftskommission, die begann, die Ärmel hochzukrempeln.

Landschaftsarchitekt Victor Condrau blickt sehr zufrieden auf die qualifizierte Mitarbeit der Landschaftskommission unter dem Präsidium von Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati zurück. Inventarisiert wurden vierzig Objekte innerhalb und ausserhalb des Baugebietes: Einzelbäume, Baumgruppen, Hecken, stufige Waldränder, Trockenmauern, sonnenexponierte Hanglagen, archäologische Fundstellen, ein Erholungsweg sowie Brunnen.

Vielseitig verwendbares Inventar

Der Natur- und Landschaftsschutz soll auch im kommunalen Leitbild aufgeführt werden und das Inventar soll in die bevorstehende Revision der Ortsplanung einfliessen. Ferner wird es bei allen raumwirksamen Tätigkeiten in der Gemeinde als Grundlage bei Planungen sowie bei Bau- und Unterhaltsmassnahmen dienen. Fest beabsichtigt ist, die Landschaftskommission in die Revision der Ortsplanung einzubinden. Der Gemeindepräsidentin schwebt vor, zu einem späteren Zeitpunkt Ideen und Projekte in Zusammenarbeit mit der Schule voranzutreiben. Eine intakte Landschaft und gepflegte Natur- und Kulturobjekte bilden wichtige Standortfaktoren einer Gemeinde. Ruth Imholz Strinati ruft die Bevölkerung dazu auf, selber beizutragen, die Umwelt zu schützen.

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