Künstlerisch unterwegs

<em>Klassenübergreifendes Kunstwerk: </em>Schüler der Schule Dintikon an der Arbeit. Foto: zvg
<em>Klassenübergreifendes Kunstwerk: </em>Schüler der Schule Dintikon an der Arbeit. Foto: zvg

Dintikon Die Mittelstufe der Schule Dintikon befasste sich die letzten Wochen intensiv mit einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts – Joan Miró. Die Schüler traten in seine Fussstapfen und kreierten ein klassenübergreifendes Kunstwerk. Dieses ziert seitdem die Räumlichkeiten des neuen Schulhauses in Dintikon.

Seit den Herbstferien behandelten die Schüler der 4. bis 6. Klasse den Künstler Joan Miró und seine Werke. Diese sind beeinflusst vom Realismus, Fauvismus und vom Kubismus. Die markanten Merkmale seiner Kunst bestehen aus der veränderten Darstellung von Ziffern, abstrakten Symbolen und fantasievollen Wesen. Diese wurden in klaren, warmen Primärfarben gehalten. Miró schrieb allen Farben und Formen eine gewisse Bedeutung zu, dennoch lassen diese Raum für unterschiedliche Interpretationen. Die Schüler nutzten die Möglichkeit, die Werke des Künstlers selbst zu interpretieren und sich gemeinsam darüber auszutauschen. Auch Mirós Biografie wurde im Unterricht thematisiert.

Pizzaschachteln in Verschmelzung

Mit einem gefüllten Rucksack an Hintergrundwissen startete die Mittelstufe mit grossem Engagement die Gestaltung eines eigenen Miró-Projekts. Ausgewählte Räume des Schulhauses sollten mit bemalten Pizzaschachteln geschmückt werden.

Das Spezielle an diesem Projekt: Alle Pizzaschachteln verschmelzen zu einem grossen, zusammenhängenden Kunstwerk. Die jungen Künstler zeigten in der engen Zusammenarbeit besonders viel Ausdauer und Motivation. Nun hängen die Kunstwerke im neuen Schulhaus und das Resultat kann sich wirklich sehen lassen. (bas)

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