Kreisel, Dorfplatz und eine Derniere

Bepflanzung: Kinder streuen an der Einweihung Samen rund um den Torbogen im neuen Kreisel Bifang.

Bepflanzung: Kinder streuen an der Einweihung Samen rund um den Torbogen im neuen Kreisel Bifang.

Begehrter Wasserspender: Der neue Brunnen auf dem neuen Brunegger Dorfplatz.

Begehrter Wasserspender: Der neue Brunnen auf dem neuen Brunegger Dorfplatz.

Banddurchschnitt: Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati, Tanja Gutmann, Brunnenbauer Stefan Baur.

Banddurchschnitt: Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati, Tanja Gutmann, Brunnenbauer Stefan Baur.

Unter dem Motto «Einander begegnen und inspirieren» feierte Brunegg während zweier Tage Dorf- und Jugendfest. Während am Samstag die traditionellen Elemente Umzug, Schüleraufführungen und «schnällscht Brunegger» anstanden, wurden am Freitag an der eben erst fertig sanierten Hauptstrasse zwei wichtige Bauwerke der Gemeinde feierlich eingeweiht.

Bei der nördlichen Dorfzufahrt von Birr her wurde der Kreisel Bifang errichtet. Thomas von Salis als Besitzer von Schloss Brunegg würdigte in seiner Ansprache den Kreiselschmuck, ein Torbogen, der jenem von Schloss Brunegg nachempfunden ist: «Ein Tor symbolisiert Einlass.» Am Schluss streuten Kinder Samen rund um den Bogen und sorgten damit für die künftige Bepflanzung.

Als Ergänzung zum von der Gemeinde gewollten und mitfinanzierten Dorfladen wurde auf der andern Seite der Hauptstrasse ein schmucker kleiner Dorfplatz mit einem Brunnen realisiert. «Brunegg verdient ein rechtes Dorfzentrum», hielt Gemeindepräsidentin Ruth Imholz Strinati hier fest.

Die ehemalige Miss Schweiz Tanja Gutmann würdigte als Ehrengast die Bedeutung solch zentraler Dorfplätze. Hier könne man sich treffen und austauschen. Der persönliche Kontakt sei wichtig, betonte die Kommunikationsfachfrau. Zusammen mit Brunnenbauer Stefan Baur nahmen die beiden Frauen den Banddurchschnitt vor.

Am Jugendfesttag kam bei einigen Bruneggern so etwas wie Wehmut auf. Die eigene Dorfschule gehört ab Sommer zur Kreisschule Chestenberg. «Feiern wollen wir aber auch in Zukunft. Vielleicht unter einem andern Namen», so Gemeindepräsidentin Ruth Imholz.

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