Kornweg wird sicherer

Othmarsingen Der Gemeinderat legt der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November das Traktandum Personenunterführung Kornweg vor. Der Gemeindeanteil kommt auf knapp 1,25 Millionen Franken zu stehen.

<em>Gefährliche Querung soll eliminiert werden:</em> Der Kornweg soll neu unter der Dottikerstrasse hindurchführen. Foto: Alfred Gassmann
<em>Gefährliche Querung soll eliminiert werden:</em> Der Kornweg soll neu unter der Dottikerstrasse hindurchführen. Foto: Alfred Gassmann

Othmarsingen will einen gefährlichen Punkt im Strassennetz beseitigen. Die Einmündung des Kornweges in die Dottikerstrasse sei sehr unübersichtlich, weil sie abfallend sei und der Verkehr die Querenden nicht wahrnehmen könne, legt der Gemeinderat in der Einladung zur Gemeindeversammlung dar. Der Kornweg bildet eine wichtige Querverbindung für Fussgänger vom und ins Naherholungsgebiet «Berg-Maiengrün». Um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch für die Schüler, zu gewährleisten und zu erhöhen, soll beim Kornweg eine Personenunterführung erstellt werden. Dies hat zur Folge, dass die in diesem Bereich an die Dottikerstrasse angrenzenden Liegenschaften rückwärtig erschlossen werden müssen.

Die Personenunterführung mit einer Breite von 3,5 Meter wird als Betonfertigelement erstellt, dies mit der Absicht, die Bauzeit zu verkürzen und wirtschaftlicher zu bauen. Die rückwärtige Erschliessung dient ausserdem nicht nur der Liegenschaftserschliessung, sondern soll auch landwirtschaftlich genutzt werden. Der Projektverfasser berechnet den gesamten Landverlust auf ungefähr 100 Quadratmeter.

Optimiertes Projekt

Die Personenunterführung Kornweg und die rückwärtige Erschliessung kommen auf total 1,92 Millionen Franken zu stehen. Da die Dottikerstrasse eine Kantonsstrasse ist, trägt Othmarsingen einen Anteil von 44 Prozent oder 845000 Franken. Die Werkleitungen wie Wasser, Abwasser, Strom und Multimedianetz samt den Umlegungen mit Kosten von 398000 Franken sind hingegen vollumfänglich vom jeweiligen Werkeigentümer zu tragen.

Der Gemeindeanteil an den Baukosten und die Bruttokosten für die Werkleitungen betragen 1243000 Franken. Im Interesse der Verkehrssicherheit beantragt der Gemeinderat Zustimmung zum optimierten Projekt.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…