Klares Bekenntnis zum regionalen Schienenverkehr

Mit dem Neubau des Bahnhofs Othmarsingen bekräftigen die Verantwortlichen der SBB, dass der Bahnverkehr auch in der Region stark gefördert werden soll.

Für den Gemeindeammann gab es von Simone Rangosch (Mitte) und Michel Berchtold (links) eine Erinnerungstafel zur Eröffnung der neuen Linie S 25. Foto: PWi
Für den Gemeindeammann gab es von Simone Rangosch (Mitte) und Michel Berchtold (links) eine Erinnerungstafel zur Eröffnung der neuen Linie S 25. Foto: PWi

Für die Reisenden von Ost nach West und von Nord nach Süd lohnt es sich, bei der Durchfahrt durch Othmarsingen kurz aufzuschauen. Aus dem hässlichsten ist der schönste Bahnhof der Schweiz entstanden. «Othmarsingen ist die Lebensader mit dem modernsten Knotenbahnhof», sagte Gemeindeammann Fritz Wirz vor vielen Zuschauern, «der Bahnhof liegt im Zentrum von Europa.»

20 Million Franken sind gut angelegt

Der Neubau des Gebäudes, die über 300 Meter langen und behindertengerechten Perrons, die Rampen und Lifts zu den Gleisen, die Weichen – das alles ist wohl durchdacht konzipiert. Die Kosten von rund 20 Mio. Franken sind sehr gut angelegt. «Wir glauben an die Region», sagte Simone Rangosch, Leiterin der Abteilung Verkehr Kanton Aargau, «mit der neuen Verbindung S 25 Brugg–Othmarsingen–Muri, der S 3, S 23 und der S 42 erreicht man innert kurzer Zeit die wichtigsten Zentren wie Zürich und Aarau, aber auch die Reisezeiten nach Basel und in die Innerschweiz werden deutlich kürzer.»

Auch für Michel Berchtold, Koordinator Regionalverkehr Nordwestschweiz, ist der Ausbau Othmarsingen ein klarer Hinweis zum Regionalverkehr. «Wir fördern nicht nur den nationalen Verkehr», sagte er, «so ist die neue Linie S 25 ein klarer Gewinn für die ganze Region.» Natürlich sind die 609 Züge, die täglich in Othmarsingen durchfahren, mehrheitlich Schnell- und Güterzüge. Und so wurden speziell für die Güterzüge schnellere Weichenverbindungen eingebaut. Diese können nun mit 90 km/h statt wie bisher nur mit 40 km/h überfahren werden.

Für die vielen Zuschauer, darunter auch ehemalige Stationsvorsteher, gab es einen Schoggi-Nikolaus, und zum von der Gemeinde offerierten «Risotto» spielte die Musikgesellschaft Othmarsingen, und die Chlausklöpfer erkoren ihre Teilnehmer für das regionale Turnier vom kommenden Sonntag in Möriken.

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