Kita Staufen feiert zweijähriges Bestehen – und vergrössert sich

Staufen Das Dorf wächst – und mit ihm auch der Bedarf an Kinderbetreuung. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, entstehen in der Kita Staufen weitere Betreuungsplätze.

Liebevoll eingerichtete Räume: Jedes Zimmer hat ein eigenes Thema.Foto: Romi Schmid

Liebevoll eingerichtete Räume: Jedes Zimmer hat ein eigenes Thema.Foto: Romi Schmid

Ein eingespieltes Team: Anita Barth, Dominique Barth, Nadia Kyburz und Thomas Barth.Foto: Romi Schmid

Ein eingespieltes Team: Anita Barth, Dominique Barth, Nadia Kyburz und Thomas Barth.Foto: Romi Schmid

Die Begeisterung ist gross: Voller Freude nehmen die Kinder der Kita Staufen eingetopfte Primeli entgegen, die sie von Kita-Leiterin Dominique Barth und ihrem Team im Rahmen des Kita-Fests vergangenen Sonntag erhalten, entgegen. Gefeiert wird in grossem Rahmen das zweijährige Bestehen der Kita – eröffnet wurde sie vor zwei Jahren, damals mit einer kleinen Gruppe von täglich fünf Kindern.

Heute, zwei Jahre später, ist die Kita fast bis auf den letzten Platz gefüllt: Montags, dienstags und donnerstags fassen die Gruppen bis zu 15 Kinder. Um ihr Wohl kümmern sich acht Mitarbeitende, darunter vier Erzieherinnen, drei Lernende und die Mutter von Dominique Barth, die als gute Seele und Köchin fungiert.

Aufnahmestopp bis August

«Wir haben gerade die Betriebsbewilligung für zehn weitere Plätze beantragt», sagt Kita-Leiterin Dominique Barth, die bis vor kurzem noch das Dachgeschoss der Kita am Willigraben 62 bewohnt hat.

Denn: Um zusätzlichen Platz für die wachsende Kita zu schaffen, ist die 28-Jährige ausgezogen. «Wir brauchen dringend mehr Platz, deshalb habe ich beschlossen, auszuziehen – so können drei weitere Räume und ein weiteres Badezimmer für die Kita genutzt werden», erklärt sie. Vorerst nimmt die Kita aber keine neuen Kinder mehr auf: «Wir mussten bis August einen Aufnahmestopp verhängen. So können wir uns auf die vielen neuen Kinder konzentrieren, zudem kommt im Mai noch eine neue Erzieherin», erklärt Barth.

Zudem seien in den vergangenen Jahren auch diverse Rituale eingeführt worden, um die wachsende Kinderschar und die Tage besser zu strukturieren; es gibt etwa ein Willkommens-, aber auch ein Mittagsritual.

«Nicht zuhause, aber doch daheim»

Ihrem Konzept ist die Kita treu geblieben: Die Kinder sollen sich gemäss dem Motto «Nicht zuhause, aber doch daheim» liebevoll, sicher und wohlbehütet fühlen, sodass die Eltern unbesorgt ihrer Arbeit nachgehen können.

Zudem werden die Kinder in altersdurchmischten Gruppen betreut, so können alle Räume von allen genutzt und beispielsweise auch Geschwisterkinder gemeinsam betreut werden. Um den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder – das Jüngste ist fünf Monate und das älteste Kind fünf Jahre alt – gerecht zu werden, gibt es für jedes Alter entsprechende Spielangebote und Räume, etwa verschiedene Babyecken, Rollenspielzimmer, Schlafzimmer, aber auch einen Räum nur für die grösseren Kinder, die gern mit altersgerechtem Spielzeug spielen möchten.

Auf die Frage, wie sie die vergangenen zwei Jahre erlebt hat, huscht der gelernten Erzieherin ein zufriedenes Lächeln übers Gesicht. «Wir sind unserer Vision treu geblieben. Es gibt keine hierarchischen Stufen im Team und alle ziehen am gleichen Strang. Wir haben uns gemeinsam entwickelt und sind gesund gewachsen. Wir spüren täglich nicht nur die Wertschätzung und Zufriedenheit der Kinder, sondern auch der Eltern, und das ist sehr schön.»

Schön – so soll es auch bald im grossen Garten der Kita wieder werden. Sobald der Frühling beginnt, wird hier wieder fleissig gepflanzt, gegossen und geerntet. «Darauf freuen wir und die Kinder uns schon sehr.»

Mehr unter: www.kita-staufen.ch.

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