Ein Jugendfest wie aus dem Bilderbuch

Staufen Am Wochenende zeigte sich Staufen von seiner strahlendsten Seite: Das Jugendfest bot bei hochsommerlichen Temperaturen ein Feuerwerk an Fantasie, Farbe und Freude – und liess Kinder wie Erwachsene gleichermassen staunen, lachen und feiern.

Am Samstagmorgen säumten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Strassen. Eltern richteten die Sonnenhüte ihrer Kinder, Grosseltern wedelten mit Fächern und überall war gespannte Vorfreude zu spüren. Drei Jahre hatte das Jugendfest pausiert – nun kehrte es zurück, lebendig wie eh und je. Der Umzug stand unter dem Motto «Welt der Wunder» und machte diesem alle Ehre: Schulklassen präsentierten fantasievolle Bilder, detailreich gestaltete Requisiten und liebevoll gewählte Kostüme. In weissen Kleidern, mit Blumen im Haar und leuchtenden Augen zogen die Kinder durchs Dorf – begleitet von Applaus, Musik und staunenden Blicken.

Staufen feiert die Welt der Wunder

Im Anschluss ging es auf dem Schulareal weiter. Im grossen Festzelt erwartete das Publikum ein stimmungsvolles Bühnenprogramm: klare Kinderstimmen, mitreissende Lieder, dazwischen kleine Theaterstücke, die zum Lachen oder Nachdenken einluden. Besonders «Chliini Händ», ein Lied über Aufbruch und Zuversicht, berührte viele. Die Kindergartenkinder sangen das Schwiizergoofe-Lied «Wunder vo de Natur» – eine musikalische Hommage an das Staunen über das Kleine wie das Grosse.

Schulleiterin Karin Müller würdigte in ihrer Ansprache den grossen Einsatz der Kinder, Lehrpersonen und Helfenden. Auch Gemeindeammann Katja Früh fand lobende Worte und dankte allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Während draussen die Festwirtschaft lockte, nahm das Fest weiter Fahrt auf. Der Lunapark sorgte am Nachmittag für leuchtende Kinderaugen, das Beizlifäscht am Abend für ausgelassene Stimmung. Um 22.45 Uhr erhellte ein grosses Feuerwerk den Himmel über Staufen – ein fulminanter Schlusspunkt eines langen, heissen Festtages. Und dann kam der Regen – nicht früher, nicht später. Erst als der letzte Funke am Himmel verglüht war, zogen Wolken auf und schickten die ersten Tropfen. Das Wetterglück hätte punktgenauer nicht sein können. Am Sonntag begann der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt, begleitet von den Staufberg-Musikanten. Danach lud ein Volleyballturnier zum Mitfiebern ein, und wer mochte, kostete sich ein letztes Mal durch die Beizli. Ein Jugendfest, wie es schöner kaum hätte sein können – voller Fantasie, Sonne, Musik und einem Regen, der wusste, wann er dran war.

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