Im Zelgli geplant: Neuer Doppelkindergarten
Die Gemeindeversammlung Othmarsingen vom 16. Juni entscheidet über die Rechnung 2016, den neuen Doppelkindergarten, die Sanierung der Deponie Hölli, zwei Strassensanierungen und über die Bünzbrücke im Hasli.

Der Kindergarten Waldrüti in Othmarsingen hat bald ausgedient. Der Gemeinderat verweist auf den grossen und unmittelbaren Sanierungsbedarf.
Kommt dazu, dass die Bauparzelle zu klein ist, denn das Dorf benötigt neben dem Doppelkindergarten Chilefeld einen weiteren Doppelkindergarten. Im Waldrüti könnten die kantonalen Richtlinien bei weitem nicht eingehalten werden. Am 11. November 2016 erteilte die Gemeindeversammlung grünes Licht, um einen Doppelkindergarten als Anbau an die Turnhalle in der Schulanlage Zelgli zu projektieren. In der Zwischenzeit wurde am Entwurf gefeilt. Die Lösung überzeugt betrieblich und gestalterisch. Im Gegensatz zum ersten Entwurf wird die Verbindung Turnhalle-Doppelkindergarten nun mit einem filigranen Bau als Flachdach hergestellt. Der Doppelkindergarten kostet 1,19 Millionen Franken, wobei das Obergeschoss für die spätere, vierte Kindergartenabteilung im Rohbau verbleibt. Dieser Ausbau kommt dereinst auf 270000 Franken zu stehen. Der Verpflichtungskredit, den es zu beschliessen gilt, lautet 920000 Franken.
Weitere sieben Traktanden
Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 375000 Franken ab, dies dank mehr Steuereinnahmen und einer umsichtigen Ausgabepolitik. Zu sanieren sind die Waldrütistrasse und ein Teil der Fallenackerstrasse mit einem Kostenpunkt von 970000 Franken. Ebenfalls saniert wird die alte Deponie in der Kiesgrube «Hölli». Grund dafür ist die desolate Stützmauer. Die Stimmbürger können über zwei Varianten entscheiden. Die Variante 1 stellt den Ersatz der Stützmauer dar, bei der Variante 2 werden die 1400 Kubikmeter Material fachgerecht entsorgt und die Deponie aufgefüllt.
Über die Bünzbrücke Wilmatten/Hasli liegen betreffend dem Zustand zwei Gutachten vor. Da die Brücke mit der Renaturierung des Auengebietes rückgebaut werden muss, schlägt der Gemeinderat vor, derzeit keine Massnahmen zu treffen. Das Bauwerk soll nur noch für Velofahrer und Fussgänger nutzbar sein.



