Gemeinderat erfüllt Weihnachtswünsche

Schafisheim Die Einwohner konnten im Advent am Weihnachtsbaum im Gemeindehaus Wünsche anbringen. Die Tradition fand wiederum Anklang. Nun hat die Gemeinde die Wünsche aufgelistet.

<em>Man darf gespannt sein, wie dereinst der Kreiselschmuck aussehen wird:</em> Heutiger Kreisel Kehrbrunnen. Foto: Alfred Gassmann
<em>Man darf gespannt sein, wie dereinst der Kreiselschmuck aussehen wird:</em> Heutiger Kreisel Kehrbrunnen. Foto: Alfred Gassmann

Der Gemeinderat hat eine Auslegeordnung gemacht und zu einzelnen Punkten bereits Stellung bezogen. «Die Wünsche werden in den kommenden Tagen schriftlich beantwortet», hält die Behörde in einer Mitteilung fest. Sie betreffen hauptsächlich Ergänzungen der dörflichen Infrastruktur. Vermisst wird auf dem Friedhof ein öffentliches WC. Der Gemeinderat verspricht, dieses Anliegen zu prüfen. Weiter wünschten sich Leute einen schönen Kreiselschmuck beim Restaurant Eintracht oder machten Vorschläge für eine Bepflanzung. Ganz offensichtlich sehnen sich die Schofiser nach Buswartehäuschen.

Die überdachte Sitzbank bei der Bushaltestelle Lindenhof findet der Gemeinderat hingegen ein sehr kostspieliges Vorhaben. Aber er verweist auf seine Anstrengungen und nennt die bewilligten Buswartehäuschen beim Restaurant Eintracht und an der Lenzburgerstrasse. Diese werden im Zuge der Strassensanierung errichtet.

Punktuell Tempo-30-Zonen?

Einen Wunsch nach Tempo 30 in der Winkelgasse wird der Gemeinderat in den kommenden Wochen prüfen. Allerdings punktuell für stark betroffene Gebiete in der Gemeinde und nicht nur an der Winkelgasse. Die Arbeitsgruppe Spielplatz wird gemäss Gemeindeammann Roland Huggler ebenfalls beschäftigt. Gewünscht wurden ein Spielplatz oder Spielgeräte. Ebenfalls wurden Parkplätze mit Ladestation für Elektro-Autos gewünscht. Doch diesen Wunsch stellt der Gemeinderat vorerst zurück, da er dieses Anliegen nicht als primäre Aufgabe der Öffentlichkeit einstuft.

In der Wunschbox wurde erfreulicherweise auch ein Schreiben vorgefunden, wonach ein Verein sich dafür bedankt, dass ihm ein Raum zur Verfügung gestellt wird. Bedauerlicherweise fanden sich auch anonyme Schreiben mit durchaus brauchbaren Wünschen ein. Doch der Gemeinderat behandelt anonyme Schreiben nicht.

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