Gartentipp: 3 Tipps zum perfekten Weihnachtsstern

Gärtnerin auf Schloss Wildegg:Tanya van der Laan. Foto: Pascal Meier/MA
Gärtnerin auf Schloss Wildegg:Tanya van der Laan. Foto: Pascal Meier/MA

Der Weihnachtsstern ist vor allem im Winter beliebt. Die knallrote Zimmerpflanze bringt Adventsstimmung ins Haus und hält mehrere Wochen. Weihnachtssterne sind jedoch sehr empfindlich. Drei Tipps zu Kauf und Pflege:

1. Der Kauf

Prüfen Sie beim Kauf, ob der Weihnachtsstern gesund und frisch ist. Die Blätter sollten grün und kräftig wirken. Schauen Sie zudem in die kleine Blüte, die sich in den mächtigen roten Blättern versteckt. Die Blüten sollten noch knospig sein. Wichtig sind auch gesunde Wurzeln: Sind diese zu nass, leidet der Weihnachtsstern. Nehmen Sie deshalb vor dem Kauf die Pflanze mit dem Topf in die Hand. Fühlt sich diese ungewöhnlich schwer an, deutet dies auf schädliche Staunässe im Wurzelbereich hin. Nebst Nässe ist auch Kälte ungesund für Weihnachtssterne. Kaufen Sie keine Pflanze, die an der Verkaufsstelle draussen oder im Durchzug steht. Bringen Sie den Weihnachtsstern möglichst rasch nach Hause. Einige Schichten Zeitungspapier schützen unterwegs vor Kälte.

2. Der richtige Standort

Auch zuhause ist es wichtig, einen guten Standort für den Weihnachtsstern zu wählen. Stellen Sie die Pflanze an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Raumtemperatur liegt bei zirka 18 bis 22 Grad. Platzieren Sie den Weihnachtsstern zudem ausserhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren. Die Pflanze ist ein Wolfsmilchgewächs und sehr giftig.

3. Die richtige Pflege

Giessen Sie den Weihnachtsstern mässig mit lauwarmem Wasser, Dünger ist nicht nötig. Am besten füllen Sie den Untersteller mit Flüssigkeit, statt die Pflanze von oben zu giessen. Die Wurzeln saugen so die benötigte Menge an Wasser auf. Achten Sie darauf, dass kein Wasser im Unterteller stehen bleibt. Dies stellt sicher, dass die Pflanze nicht zu viel Wasser bekommt.

Übrigens: Die Pflanze wird vor dem Verkauf während acht Wochen täglich 12 Stunden abgedeckt beziehungsweise die Umgebung abgedunkelt. Nur so blüht der Weihnachtsstern und die farbigen Hochblätter können sich entwickeln.

«Gartentipp». Hier schreiben Mitarbeiterinnen der Schlossgärtnerei Wildegg jeweils in der zweiten Ausgabe des Monats über aktuelle Gartenaspekte.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Nationalrat Alois Huber überzeugte mit seiner Festrede.
Region05.08.2026

Was und weshalb wird am 1. Augustüberhaupt gefeiert?

Möriken-Wildegg Die Bundesfeier fand traditionell auf Schloss Wildegg statt, feierlich umrahmt vom Jodlerklub Möriken-Wildegg und der Alphorngruppe Reussblick.…
Auch die Kleinen hatten ihren Spass auf dem Korbkarusssell.Foto: Peter Winkelmann
Region05.08.2026

Die Schweiz als Heimat haben und hier leben dürfen

Rupperswil Die Bundesfeier fand zum ersten Mal in der Reithalle des Auhofs ausserhalb des Dorfes statt. Organisiert wurde sie ebenfalls zum ersten Mal von der…
Süsser die Glocken nie klingen: Bereits 30 Melodien sind finanziert.Grafik: zvg
Region15.07.2026

19 Glocken und zwei besondere Geschichten

Staufen Das geplante Carillon am Staufner Trafoturm nimmt konkrete Formen an. Alle Glocken sind vergeben, die Baubewilligung liegt vor und der Liefervertrag…