Gartenbahnfahren kam gut an

Staufen Der Lions Club Aarau lud die Mitglieder des Vereins Freizeittreff Aargau zu Rundfahrten mit der Gartenbahn und zu einem Mittagessen in der Waldhütte ein. Ein Event, der ankam.

Vergnügliche Momente geschenkt bekommen: Mitglieder des Vereins Freizeittreff Aargau geniessen die Fahrt mit der Gartenbahn. Foto: Alfred Gassmann
Vergnügliche Momente geschenkt bekommen: Mitglieder des Vereins Freizeittreff Aargau geniessen die Fahrt mit der Gartenbahn. Foto: Alfred Gassmann

Der Lions Club Aarau, bekannt dafür, soziale Institutionen zu unterstützen, hat die Mitglieder des Vereins Freizeittreff Aargau zu Rundfahrten mit der Gartenbahn eingeladen. Nun stand am letzten Samstag die Gruppe von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung samt Begleitpersonen am «Hauptbahnhof» der Gartenbahn, in froher Erwartung auf das, was kommen mag. Allesamt in den selbst beschrifteten und bemalten T-Shirt, mitten unter ihnen Stephan Kalt, Präsident und Geschäftsführer des Vereins, in voller Rüeblimontur. Immer geduldig, helfend und mit einem offenen Ohr für alle.

Von Gartenbähnlern über das Verhalten auf den Kompositionen instruiert, genossen die Eingeladenen die Runden an diesem sonnigen Spätsommertag durch den Tunnel und vorbei an Tümpeln, Hecken und Hügeln. Sascha freute sich schon lange auf den Anlass und fand die Fahrten cool. «Du musst halt selber fahren gehen», meinte er aufmunternd. In der Waldhütte wurde ein feines Mittagessen aufgetischt, aufgelockert von verblüffenden Tricks eines Zauberers.

Für geistig beeinträchtigte Menschen ist sozial gesorgt, doch in der Gestaltung ihrer Freizeit standen sie lange alleine da», erklärt Stephan Kalt. 1993 fanden sich Personen zusammen, die sich uneigennützig zu engagieren begannen. Aufgebaut wurden der Verein Freizeittreff Aargau und das Stammlokal Rüebli-Träff in einem kleinen Haus hinter der Migros in Wildegg. Vor zwei Jahren hat Ruth Kalt das Vereinspräsidium nach 26 Jahren an Sohn Stephan abgetreten.

Der Rüebli-Träff steht jeden Samstag von 13 Uhr bis zum Abend offen. Am Nachmittag organisiert das Betreuungsteam abwechslungsreiche Aktivitäten. Mindestens einmal im Monat steht eine besondere Aktivität auf dem Programm. Leicht vorzustellen, dass uneigennützig zahlreiche Stunden investiert werden. Die Gemeinschaft lebt eben vom Engagement vieler Menschen im sozialen Bereich.

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