Gänsehaut-Stimmung zum Abschluss
Dintikon Das Kreisturnfest ist Geschichte. In Erinnerung bleiben Bilder von einer fröhlichen Turnerschar, von hochstehenden sportlichen Leistungen bei herrlichem Wetter. Und von einer würdigen Schlussfeier.
Zum krönenden Abschluss des Kreisturnfests hat sich das Organisationskomitee mit der Dintikerin Sandrine Bärtschi (25) an der Spitze etwas ganz Besonderes, etwas Überraschendes einfallen lassen. Bärtschi und ihr Team konnten für den Schlussevent Fabienne Erni, die 24-jährige Frontfrau der international erfolgreichen Schweizer Metal-Band Eluveitie, verpflichten. Zum Einmarsch der Fahnenträger sowie des Organisationskomitees und der Technischen Leitung spielte Erni am Piano und sang mit ihrer wunderbaren Stimme Whitney Houstons Olympia-Hymne «One Moment in Time». Hunderte von Turnerinnen und Turnern genossen den Augenblick. Es war fast schon ein Moment für die Ewigkeit. «Absolut genial», freute sich Turnfest-Macherin Bärtschi über den würdigen Schlusspunkt hinter das Turnfest, «das hätten wir uns nicht stimmungsvoller wünschen können. Ich bin überwältigt.» Dass Eluveitie-Sängerin Fabienne Erni live auftreten würde, wusste man beim Turnfest-OK erst seit letztem Monat definitiv. «Es ist ziemlich schnell gegangen», meint Bärtschi schmunzelnd. Sie war es auch, die für den Coup verantwortlich zeichnete. Die beiden Frauen sind seit Kindesbeinen befreundet, gingen jahrelang zusammen in die Schule und haben den Kontakt nie abbrechen lassen.
Ein friedliches Fest
Die vier Tage Turnfest, verteilt auf zwei Wochenende, haben nicht nur bei den Verantwortlichen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Am Sonntagmorgen, wenige Stunden vor dem Ende des Anlasses, versammelten sich die Turnenenden unter dem Wahrzeichen, dem «T-Six» genannten sechseckigen Turm, und nahmen ein letztes Zmorge ein. Vielen war die zu kurze Nacht in der Dintiker Zivilunterkunft anzumerken, trotz Sonnenbrillen und Dächlikappen. «Hesch mer dini Nummere?», war immer wieder zu hören. Kein Zweifel, am Kreisturnfest wurden Freundschaften fürs Leben geschlossen.
TV Lenzburg auf Rang 3
In der «Königsklasse», dem dreiteiligen Vereinswettkampf in der 1. Stärkeklasse, klassierte sich der TV Lenzburg hinter Wohlen und Beinwil/Freiamt mit einem Total von 28,63 Punkten auf dem dritten Schlussrang. «Wir haben uns sehr über diese sensationelle Platzierung gefreut», so Adrian Zwyssig, Vorstandsmitglied und Marketingchef beim TV Lenzburg. Ähnlich bilanzierte Daniel Taubert die Leistungen seiner Truppe: «Eine Platzierung auf dem Podest ist immer eine erfreuliche Sache. Dieses Jahr vor allem deswegen, weil wir einige junge, unerfahrene Leute eingesetzt haben.» Der TVL-Präsident gesellte sich kurz vor der Siegerehrung zu seinen Vereinskolleginnen und -kollegen und liess die Turnparty gemütlich ausklingen. Sein Motto: «Morgen hat uns der Alltag wieder. Aber jetzt geniessen wir noch die letzten Stunden dieses super Turnfests.»
Hinweis: Die Resultate sind zu finden auf der Homepage www.dintikon2018.ch.











