Feierliche Saisoneröffnung auf Schloss Wildegg

Möriken-Wildegg Schloss Wildegg ist am Dienstagabend in die neue Museumssaison gestartet. Im Zentrum stand der neue Rebpfad, der Vergangenheit lebendig macht und die harte Arbeit im Weinberg erlebbar werden lässt. Zwischen Ausblicken, Einblicken und einem Glas Wein zeigte sich: Geschichte lässt sich auch im Gehen begreifen.

Blick auf den neuen Rebpfad.Foto: Romi Schmid

Blick auf den neuen Rebpfad.Foto: Romi Schmid

Verschiedene Stationen laden zum Entdecken ein.Foto: Romi Schmid

Verschiedene Stationen laden zum Entdecken ein.Foto: Romi Schmid

Regierungsrätin Martina Bircher.Foto: Romi Schmid

Regierungsrätin Martina Bircher.Foto: Romi Schmid

Am Dienstagabend hat Schloss Wildegg seine Museumssaison 2025 mit einer stimmungsvollen Feier eröffnet. Zahlreiche Gäste, darunter auch Regierungsrätin Martina Bircher, wohnten dem Anlass bei. In ihrer Ansprache würdigte sie die Bedeutung des Museums Aargau für die Vermittlung von Geschichte und lebendiger Kultur. Museumsdirektor Marco Sigg nutzte die Gelegenheit, um einen Ausblick auf die Programm-Highlights des Jahres zu geben – darunter spannende Sonderausstellungen, neue Vermittlungsformate und Familienangebote auf den verschiedenen Standorten des Museums Aargau.

Geschichte zwischen Rebstöcken

Herzstück des Abends war die feierliche Einweihung des neuen Rebpfads auf der Schlossdomäne. Der neu konzipierte Rundgang vermittelt an interaktiven Stationen, wie mühsam und wetterabhängig der Weinbau vor 300 Jahren war. In ausgedienten Weinfässern untergebracht, erzählen mechanische Elemente, Hörspiele und Schaukästen vom harten Alltag der Winzer – von der mühsamen Pflege der Rebstöcke über die Bedrohung durch Schädlinge und Fäulnis bis hin zur aufwendigen Weinverarbeitung in Trotten und Kellern. Auch der Verkauf des Weins stellte eine Herausforderung dar. Der thematische Fokus liegt auf der Effinger-Dynastie, die über mehrere Jahrhunderte Schloss Wildegg besass und sich stark auf den Weinbau als Einkommensquelle stützte. Der Pfad richtet sich nicht nur an Weinliebhaber, sondern lädt mit seinem spielerischen Zugang auch Familien zum Entdecken ein. Ein Fernrohr, das einen Blick auf einen längst verschwundenen Rebberg gewährt, rundet die Stationen ab. Nach dem offiziellen Teil nutzten die Gäste die Gelegenheit, beim Apéro ins Gespräch zu kommen und den Rebpfad zu erkunden. Mit der feierlichen Eröffnung startet Museum Aargau in eine vielversprechende Saison voller kultureller Entdeckungen.

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