Erste Kaderstufe der Feuerwehrleiter erklommen
Hunzenschwil 58 Feuerwehrleute absolvierten letzte Woche einen kantonalen Gruppenführerkurs und profitierten dabei von der idealen Infrastruktur.

Die Aargauische Gebäudeversicherung bietet dieses Jahr neben zahlreichen Kursen für neue Feuerwehrangehörige drei Einführungskurse für Gruppenführer an. Zwischen dem ersten Kurs im März in Seengen und dem dritten im August in Menziken stand nun jener in Hunzenschwil an.
58 Teilnehmer aus dem ganzen Kanton, davon 11 aus der Region, bildeten sich während einer Woche in verschiedenen Belangen weiter und erklommen so die erste Kaderstufe der Feuerwehrleiter. Die Kursteilnehmer hätten jeweils ein «sehr unterschiedliches Vorwissen», so Kurs-Kommandant Ruedi Indermühle, doch «das wird sehr schnell ausgeglichen».
Hoher Motivationsgrad
Ziel des Kurses ist es, die Absolventen in ihren Heimkorps als Chef einer Gruppe im Einsatz und in der Ausbildung wirken zu lassen. Geschult werden die Teilnehmer in der Brandbekämpfung, im Rettungsdienst und in der Technischen Hilfeleistung.
Kursleiter Indermühle wand den Teilnehmern des Hunzenschwiler Kurses ein Kränzchen: «Trotz anfänglich eher schlechtem Wetter war der Motivationsgrad sehr hoch.» Dies sei sicher auch ein Verdienst der Klassenlehrer; die angehenden Gruppenführer wurden in acht Klassen aufgeteilt und zwischen den Gruppen herrschte ein gesunder Konkurrenzkampf.
Gute Infrastruktur
Laut Indermühle hat sicher die gute Infrastruktur in und um Hunzenschwil zum guten Klima beigetragen. Das Kurszentrum befand sich im letztes Jahr eingeweihten Gemeindesaal und in der Umgebung hatte die örtliche Feuerwehr unter Kommandant Marco Lüscher 25 Beübungsobjekte vorbereitet, an denen die Auszubildenden ihr neues Wissen gleich austesten konnten.
Am letzten Tag galt es, innerhalb eines genauen Stundenplans bei Einsatzübung zwölf supponierte Ereignisse zu meistern. Hier machte sich Kursinspektor Hanspeter Suter als Leiter Ausbildung des Kantons ein Bild über die Arbeit. Das Abschlussessen mit Partnern bildete dann den geselligen Schlusspunkt des Gruppenführerkurses.



