Erfolgreiche Ammerswiler Qwan-Ki-Do-Kämpfer

Ammerswil Eine 20-köpfige Schweizer Delegation kämpfte an den Qwan-Ki-Do-Europameisterschaften in Gandia bei Valencia/Spanien erfolgreich um Medaillen. Teilgenommen haben mehr als 300 Athletinnen und Athleten. Die Schweiz war durch Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus den Aargauer Hochburgen Ammerswil, Spreitenbach, Wettingen, und aus Basel, Bern, Thalwil, Wallisellen, Wil und Zürich vertreten. Qwan Ki Do ist eine asiatische Kampfkunst, eine Mischung aus chinesischem und vietnamesischem Kung Fu. Die vielfältige Trainingsmethode zielt auf die ganzheitliche Ausbildung der Selbstverteidigung hin.
In Ammerswil wird diese Sportart seit vielen Jahren unter der Leitung von Urs Wehrli ausgeführt, und zwar so erfolgreich, dass sich gleich zwei Clubmitglieder für die Europameisterschaften qualifizierten. Sebastian Leimbacher (21 Jahre) erkämpfte in vier Disziplinen mit dem dritten Schlussplatz einen Podestplatz. Weniger Glück hatte Kaspar Blaser (31), der nach dem zweiten Wettkampf verletzt ausscheiden musste.
In der Disziplin Waffenpartnerablauf erreichten Sebastian Leimbacher und Giuseppe Branchina hinter den grossen Favoriten Italien und Deutschland den dritten Platz in der Nationenwertung, punktgleich mit Moldawien. Insgesamt holten die Schweizer Qwan-Ki-Do-Kämpfer vier Bronzemedaillen.
Urs Wehrli gründete den Club vor rund 7 Jahren. Seit 22 Jahren praktiziert er die asiatische Kampfkunst, viermal nahm er erfolgreich an Europameisterschaften teil, zweimal an Weltmeisterschaften, wobei er mit seinem Team an der Europameisterschaft 2013 in Wettingen den dritten Platz im Waffenkampf belegte. Heute ist Urs Wehrli internationaler Schiedsrichter und Trainer der Nationalmannschaft. (PWi)



