Eine Reise durchs Universum

Niederlenz Die diesjährige Konzertreihe von musiXmaX steht ganz im Zeichen von Filmmusik aus sechs Jahrzehnten.

<em>Filmmusik vom Feinsten: </em>Im Gemeindesaal Niederlenz interpretierte das Ad-hoc-Orchester musiXmaX hervorragende Musik aus bekannten Filmen aus sechs Jahrzehnten. Foto: Peter Winkelmann
<em>Filmmusik vom Feinsten: </em>Im Gemeindesaal Niederlenz interpretierte das Ad-hoc-Orchester musiXmaX hervorragende Musik aus bekannten Filmen aus sechs Jahrzehnten. Foto: Peter Winkelmann

Am letzten Samstag, 20. Oktober, ging der Dornröschenschlaf vom Aargauer Harmonieorchester musiXmaX zu Ende.

Das aus rund 60 Laien-Musikerinnen und -Musikern bestehende Blasorchester übte während rund zweier Monate für die drei Konzerte in Niederlenz, Stein AG und Beinwil am See. Es sind Musiker, die nebst dem Musizieren in diversen Vereinen einmal im Jahr etwas ganz Spezielles erleben möchten.

Tiefe Basstöne und helle Klarinettenklänge liefen den Zuhörern gleich zu Beginn des Konzertabends kalt den Rücken runter. Mit der Musik aus dem Film «The Cowboys» aus dem Jahre 1972, komponiert von John Williams, startete musiXmaX unter der bewährten Leitung von Roland Fröscher in einen hervorragenden Musikabend.

Die Filmmusik aus «The Red Pony», komponiert von Aaron Copland, bestand aus fünf Teilen und wurde zum begeistert beklatschten Höhepunkt des Abends. Auch «Star Wars Saga», «Princess Mononoke» oder «A Weekend in New York» begeisterten die Besucher derart, dass eine Zugabe alleine nicht reichte.

Um die Musik aus den Filmtiteln besser nachzuvollziehen, wurden die Zuhörer mit Sequenzen aus den jeweiligen Filmen auf einer Leinwand aufgeklärt. So hatte man das Gefühl, die Ponys förmlich über die Weide galoppieren zu hören. Oder der wilde Ritt durchs Universum ging dadurch noch mehr unter die Haut. Wer nun das Gefühl hat, ein ganz spezielles Konzert verpasst zu haben, kann am Sonntag, 28. Oktober, 18.30 Uhr, im Löwensaal in Beinwil am See das Verpasste nachholen. Nachher geht das Ad-hoc-Orchester musiXmaX wieder in einen langen Dornröschenschlaf – leider. (PWi)

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