Ein neuer Spielplatz für die Dorfkinder

Auenstein Es war kein schnurgerader Weg bis zur Einweihung des neuen Spielplatzes Husmatt in Auenstein. Aber alle haben am gleichen Strick gezogen.

<em>Start frei für den neuen Spielplatz: </em>Eine kunterbunte Ballonwolke stieg zur Spielplatzeröffnung in den Himmel.<em> Foto: pWi</em>
<em>Start frei für den neuen Spielplatz: </em>Eine kunterbunte Ballonwolke stieg zur Spielplatzeröffnung in den Himmel.<em> Foto: pWi</em>

Bereits im September 2015 fanden erste Gespräche für einen neuen Spielplatz beim Schulhaus Husmatt zwischen Elternforum Auenstein, Schulpflege und dem Gemeinderat statt. Am vergangenen Freitagmorgen, 21. September, wurde der neue und grössere Spielplatz Husmatt eingeweiht. Alle Kindergärtler, die Schüler der Auensteiner Unterstufe mit ihren Lehrern und viele Eltern verfolgten die offizielle Einweihung.

Edith Lisibach, Gemeinderätin, freute sich ob des gelungenen Werkes: «Was lange währt, wird endlich gut», begrüsste sie auch die Macher des Spielplatzes. Sie dankte unter anderem den Einwohnern von Auenstein sowie den vielen Sponsoren. Auch einen Platz in der Husmatt fand Perimuk, das Maskottchen vom Jurapark Aargau.

Ebenfalls vor Ort waren Landschaftsarchitekt Pascal Meier und Manuel Jauslin, Bauführer bei Gartenbau Andi Schumacher, Rohr, sowie Martin Oeschger, stellvertretender Kommandant Zivilschutz Region Lenzburg. Sie wussten zahlreiche interessante Details über die Bauphase vom Spielplatz zu erzählen.

Ein Potpourri von Superideen

Edith Lisibach blickte kurz zurück: «In vielen Gesprächen entstanden viele tolle Ideen, wie der Spielplatz dereinst aussehen könnte. Und diese lange Vorbereitung hat sich entsprechend gelohnt. Es ist ein Spielplatz der besonderen Art geworden.»

Naturnah gestaltet, mit viel Splitt, Kies, Sand und Schottersteinen. Keine betonierten Gehwege zwischen den einzelnen Spielplätzen, aber vermischt mit viel Grün und mit einem kleinen Wasserspiel zum «Chosle». Der Spielplatz ist auch geeignet für Kinder im Vorschulalter. «Auenstein hat einen weiteren öffentlichen Treffpunkt», schloss Edith Lisibach und forderte die Schüler auf: «Jetzt ist der Spielplatz frei zum Schaukeln, Klettern, Rutschen und Austoben.» Mirjam Joho vom Elternforum Auenstein hatte mit ihren Kolleginnen für alle Schüler einen Luftballon mit einer Rückantwortkarte vorbereitet.

Um Punkt 10 Uhr 43 gab sie den Start frei und eine kunterbunte Ballonwolke glitt langsam in den herrlichen Spätsommerhimmel. Danach war der Spielplatz blitzartig eingenommen von spielenden Kindern.

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