Ein Loblied auf das Schulhaus

Schafisheim Am Samstag wurden in Schafisheim der Anbau an das blaue Schulhaus und das neue grüne Schulhaus gebührend gefeiert.

<em>Mit viel Applaus bedacht: </em>Die Uraufführung des Liedes «Euses Schulhus esch euses Läbe». Foto: Alfred Gassmann
<em>Mit viel Applaus bedacht: </em>Die Uraufführung des Liedes «Euses Schulhus esch euses Läbe». Foto: Alfred Gassmann

Ein Festzelt, ein Konzert der Musikgesellschaften Hunzenschwil/Schafisheim, ein frühherbstliches Stimmungsbild und die gesamte Schülerschaft auf den Beinen. Für die Einweihung hatte der Gemeinderat mit Simonetta Cator ein dynamisches Festprogramm vorbereitet.

Die neuen Räume im «blauen Schulhaus» sind nach den kommenden Herbstferien bezugsbereit. Hingegen konnten die Schüler schon nach den letzten Sportferien in das «grüne Schulhaus» einziehen. Sie kennen und lieben es. Lehrerin Brigitte Gehrig komponierte zur Einweihung das Lied «Euses Schulhus esch euses Läbe.» Welch gelungene Uraufführung von den 160 Schülern: Können gepaart mit Power und Lebensfreude.

«Zweckmässige, helle Räume»

Alt Gemeindeammann und Baukommissionspräsident Adolf Egli blickte nochmals zurück. Im Sommer 2012 haben die Gemeindeversammlungen der drei Lottengemeinden Hunzenschwil, Schafisheim und Rupperswil entschieden, ihre Oberstufen nicht auszulagern. Diese Beschlüsse führten dazu, dass es in allen drei Gemeinden galt, Schulraum zu beschaffen. In Schafisheim wurde um die Lösung demokratisch, aber hart gerungen. Adolf Egli trauert persönlich und begründet der abgelehnten Variante nach, das gelbe Schulhaus aufzustocken und zu sanieren.

Landammann Alex Hürzeler war gerne gekommen und beglückwünschte das Dorf zu den beiden Schulbauten. «Mit den gesprochenen Mitteln sind zweckmässige, helle Schulräume entstanden, die für den täglichen Schulbetrieb gute und neue Möglichkeiten bieten», fasste der Bildungsdirektor zusammen.

Im Festzelt durften einzelne Schüler Reporter spielen und Kameraden zu den Erlebnissen während der Bauzeit befragen. «Ich habe oft gesehen, dass Bauarbeiter keinen Helm trugen, das ist doch gefährlich», meinte ein Beobachter. Ein anderer erklärte, dass er bei starkem Lärm den Kopfhörer aufsetzte.

Für seine Verdienste als Baukommissionspräsident wurde Adolf Egli von Gemeindeammann Roland Huggler gewürdigt und beschenkt. Förmlich beflügelt nahm Adolf Egli auf Geheiss des Dirigenten Antonio Planelles Gallego den Taktstock in die Hand und dirigierte die Musikgesellschaften zum Schafisheimer Jubiläumsmarsch. Mit dem Banddurchschneiden wurden die beiden Schulbauten symbolisch der Schülerschaft übergeben. Auf dem Rundgang konnten sich alle Interessierten von den Ideen der Architekten und den topmodern eingerichteten Räumen überzeugen. «Nichts ist mehr vergleichbar mit dem Klassenzimmer, als die sechs Kummerbuben im Emmentalerfilm in die Schule gingen», meinte verschmitzt Roland Huggler.

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