Ein Haus fliegt durch die Luft

Punktlandung in Hunzenschwil: Das Fertighaus wiegt 23 Tonnen. Foto: AG
Punktlandung in Hunzenschwil: Das Fertighaus wiegt 23 Tonnen. Foto: AG

In Hunzenschwil, am Alten Kirchweg 3, gab es am vergangenen Mittwoch in der Frühe was zu sehen und mitzuerleben. Ein alltägliches Ereignis ist es nicht, wenn ein 23 Tonnen wiegendes Kleinhaus geflogen kommt und mittels dem 200-Tonnen-Kran präzise auf die zehn vorbereiteten Punktfundamente aufsetzt.

Sechs Minuten später blieb es Marcel Rohr als Käufer und Grundeigentümer vorbehalten, als Erster sein Fertighaus mit den Abmessungen von 14,5 Meter auf 4,35 Meter zu betreten. Helle Räume mit Wohnraum/Küche, einem Schlafzimmer, einem Büro und einem Sanitärblock.

Die Details bis hin zum Spiegelschrank und zur Kochplatte fanden Bewunderung. In wenigen Tagen kann die ausgewählte Mieterin einziehen. Es gilt, das Wasser, das Abwasser, die elektrischen Leitungen, die Medien und die Wärmepumpe anzuschliessen. Angeliefert werden noch ein Carport und ein Gerätehäuschen. Die flache Parzelle ermöglicht eine pflegeleichte Umgebungsgestaltung samt einem Sitzplatz.

In der Nacht zuvor kam das Kleinhaus mittels Schwertransport unter Polizeibegleitung von Deutschland her angeliefert. Marcel Rohr schwebte schon lange vor, die freie Fläche zwischen dem Alten Kirchweg und seinem zeltartigen Wohnhaus sinnvoll zu nutzen. Er suchte eine Lösung, um den mächtigen Ahornbaum und den Nussbaum zu schützen. Da kam ihm das Fertighaus, geplant und verkauft von der Lenzburger Firma «kleinhaus», gerade recht. Marcel Rohr fand die Balance zwischen Verdichten der Bebauung und dem Erhalten des Quartierbildes. Der Bauherr zeigt sich beeindruckt über die professionelle Abwicklung des Auftrags. Von der gewählten Lösung ist er sowieso überzeugt.

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