Ein Grossaufgebot für Oldtimerfans
Das Oldtimertreffen Schafisheim ist für Oldtimerfans ein «Muss». Am Sonntag, 3. September, werden an der 6. Ausgabe des Anlasses wiederum rund 600 Oldtimer erwartet.

Bald werden sie wieder aus ihren Garagen geholt, gepützelt und auf Hochglanz poliert, um am traditionellen Oldtimertreffen in Schafisheim vom Sonntag, 3. September, auch möglichst viele Blicke auf sich zu ziehen. Rund 600 Oldtimer von nah und fern und zwischen 4000 und 5000 Besucher erwarten die Organisatoren für die 6. Ausgabe des Treffens auf dem Festgelände der Gärtnerei Labhardt – eine besondere Ausgabe, denn vor 10 Jahren fand das erste Schafisheimer Oldtimertreffen statt. Für das Jubiläum die grosse Werbetrommel zu rühren, darauf verzichteten jedoch die Organisatoren. Die Besucherzahlen der vergangenen Jahre sollen auch in Zukunft etwa gleich bleiben, begründet der Präsident des Organisationskomitees «OTS Oldtimertreffen Schafisheim», Max Frieden. «Wir möchten ein überschaubarer Anlass bleiben.» Das im Zweijahresrhythmus stattfindende Treffen im Grünen mit Festcharakter hat sich etabliert und ist für viele Oldtimerfans fest im Kalender vorgemerkt.
Das OK setzt auf Altbewährtes
Das Konzept des Non-Profit-Anlasses geht auf und ist seit den Anfängen gleich geblieben. Auch 2017 setzen die Organisatoren auf Altbewährtes: Gratiseintritt, ein Willkommensgeschenk für alle Oldtimerfahrer, eine feste Ausstellung mit rund 120 Oldtimer-Raritäten und genügend Platz für Oldtimerhalter, um ihre eigenen Fahrzeuge zu zeigen. Willkommen sind übrigens alle alten Fahrzeuge, vom Auto über das Motorrad, den Traktor bis hin zum Feuerwehrauto. Auch eine Festwirtschaft und Musik stehen wieder auf dem Programm und die Möglichkeit für Besucher, selbst einmal in einem Oldtimer mitzufahren. Die Oldtimer-Taxifahrten seien bei den Besuchern besonders beliebt, verrät Max Frieden. Die Einnahmen à 5 Franken pro Fahrt gehen zu- gunsten von Insieme Freizeitclub Lenzburg. Auch der 2015 erstmals durchgeführte Schlusscorso – eine Oldtimer-Tour durchs Dorf – steht wieder auf dem Programm. An der ausgeschilderten Route gibt es für Zuschauer genügend Möglichkeiten, die Wagen zu bestaunen.
Neu ist in diesem Jahr nur die Organisation der Festwirtschaft, sie befindet sich erstmals im hinteren Teil des Festgeländes. Auch das Verpflegungssystem im Festzelt wurde umgestellt, um Anstehzeiten möglichst zu verkürzen. Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer stehen im Einsatz und sorgen für den reibungslosen Ablauf am Grossanlass. Die Organisatoren sind laut Frieden für den grossen Besucheransturm gewappnet. Jetzt muss nur noch das Wetter mitmachen.



