Ein Freizeitplatz an der Aare

Die Gemeinde Möriken-Wildegg feiert heuer ihr 725-Jahr- Jubiläum, plant und baut bleibende Werke, die an das Jubiläumsjahr erinnern.

Aufmerksamkeit vor der Grillwurst: Gemeindeammann Hans-Jürg Reinhart weiht den Platz mit Feuerstelle ein. Foto: AG
Aufmerksamkeit vor der Grillwurst: Gemeindeammann Hans-Jürg Reinhart weiht den Platz mit Feuerstelle ein. Foto: AG

Am vergangenen Sonntag wurde der gestaltete Freizeitplatz an der Aare eingeweiht. Da darf mit Überzeugung von einem romantischen Plätzchen vis-à-vis der ARA Langmatt gesprochen werden. Direkt am Wasser. Gemeindeammann Hans-Jürg Reinhart kam denn auch selber ein wenig ins Schwärmen. Über die mit 725 Beton-Verbundsteinen nachgebildete Gemeindefläche von Möriken-Wildegg, über den Betonbrunnen in Form eines Pontonierbootes samt Stachel, über die Kalksteinquader, die den Platz teilweise umsäumen und zum Sitzen einladen. Elemente, die Beziehungen schaffen zur Umgebung und zu den nahen Industriebetrieben.

Ein Platz für alle Generationen

Entstanden ist ein Werk, das in Sitzungen heranreifte, dank grosszügigen Sponsoren und durch Eigenleistungen der Landschaftskommission möglich wurde. Dank einer zweckmässigen Absperrung lässt sich der Freizeitplatz am kantonalen Wanderweg nicht als Parkplatz zweckentfremden.

Gemeindeammann Hans-Jürg Reinhart dankte an der schlichten Einweihung nach allen Seiten, quittiert mit Applaus der Anwesenden von Herzen. Die Landschaftskommission kann nicht nur eine Hecke mit einheimischen Sträuchern pflanzen, sondern auch speditiv, ohne dass sich kaum eine Warteschlange bildet, eine feine, erste Wurst grillieren. «Wir hoffen, dass die verschiedenen Generationen den Platz zum Grillieren und zum Picknicken in Beschlag nehmen», meinte der Gemeindeammann gut gelaunt. Daran ist nicht zu zweifeln. Der Freizeitplatz dürfte rasch entdeckt und besucht werden.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…