Egliswil will sich herausputzen

Eine der ersten Massnahmen: Buswartehäuschen am Waagplatz soll ersetztwerden. Foto: AG
Eine der ersten Massnahmen: Buswartehäuschen am Waagplatz soll ersetztwerden. Foto: AG

Neben dem Budget 2017 stechen in Egliswil an der kommenden Gemeindeversammlung vom 25. November zwei Traktanden heraus, die mit dem Ortsbild und der Dorfentwicklung zu tun haben. Der Gemeinderat ersucht die Versammlung, 200000 Franken zu sprechen für sukzessive Massnahmen, um das Ortsbild aufzuwerten. Ferner soll über den Hasenberg ein Gestaltungsplan ausgearbeitet werden.

Egliswil kennt seine Vorzüge

Von einem heimeligen Dorf mit einem ländlichen Charakter schreibt der Gemeinderat in der Einladungsbroschüre. Und doch ist im öffentlichen Raum nicht alles zum Besten bestellt. Aufgeführt werden als Beispiele das Buswartehäuschen gegenüber dem Waagplatz und der rostige Anschlagkasten beim Gemeindehaus. Das gesprochene Geld soll keinem Freipass für irgendwelche Vorkehren gleichkommen. Der Gemeinderat will behutsam ans Werk und bekundet die Absicht, über die Projekte jeweils auf geeignete Art und Weise zu kommunizieren.

Vor einem Jahr lehnte die Gemeindeversammlung den Kreditantrag lautend auf 120000 Franken für die Erschliessung des Hasenbergs ab. Die Stichstrasse, der Wendeplatz und die Werkleitungen durften nicht projektiert werden. Bei dieser Ausgangslage entschloss sich der Gemeinderat, auf Feld 1 zurückzukehren. Die Erschliessung und die Überbauung des sensiblen Hanges sollen mit einem Gestaltungsplan studiert und sichergestellt werden. Die fünf Projektierungsmodule kommen anhand von Offerten auf 100000 Franken zu stehen. Gerechnet wird mit einer Planungszeit von zwei Jahren. AG

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