Dorfkern bekommt 29 neue Wohnungen

Staufen Am Lindenplatz und am Rennweg sind 29 neue Mietwohnungen geplant. Vorgängig werden fünf Gebäude abgebrochen. Die Neubauten helfen, den Ortskern zu verdichten und aufzuwerten.

Markante Veränderung im Dorfkern: Fünf Gebäude müssen Platz machen. Foto: Alfred Gassmann
Markante Veränderung im Dorfkern: Fünf Gebäude müssen Platz machen. Foto: Alfred Gassmann

Wer derzeit beim Lindenplatz vorbeifährt, dem dürften gegenüber dem Restaurant Linde die verschiedenen Bauprofile ins Auge stechen. Sie geben zu verstehen, dass Bauten geplant sind, aber auch, dass die Abbruchbagger Arbeit bekommen. Das Bauernhaus am Lindenplatz, das Geschäftshaus Doninelli, die grossflächige Lagerhalle der Firma Doninelli sowie das ehemalige Bauernhaus am Rennweg mit schlechter Bausubstanz müssen weichen.

Die Neubauten sind in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Ortsbildschutzexperten herangereift. Im Winkelbau am Lindenplatz sind die neuen Büroräume der P. Doninelli AG und elf Wohnungen vorgesehen. Entlang der Hauptstrasse und des Rennweges weisen die Bauten Satteldächer auf.

Hingegen werden die zwei rückwärtigen Wohnblocks mit Attikawohnungen bestückt. Die Überbauung ist nach neuesten energietechnischen Grundsätzen konzipiert. Alle Wohnungen, von zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern, werden vermietet. Die Tiefgarage, von der Hauptstrasse her erschlossen, kann 43 Einstellplätze aufnehmen.

Um der anspruchsvollen Lage am Lindenplatz gerecht zu werden, wurde die Umgebungsgestaltung einem Landschaftsarchitekten übertragen. Es sind grosszügige Freiräume mit Spielplätzen und einem Aufenthaltsraum vorgesehen. Als Bauherrin tritt die Firma P. Doninelli AG auf.

Ein Projekt, das ausstrahlt

Das eidgenössische Raumplanungsgesetz fordert, die Siedlungsentwicklung nach innen zu lenken und dass sich Bauten und Anlagen vorteilhaft einordnen. Das Projekt in der Dorfkernzone D auf den zwei Parzellen mit etwas mehr als 5000 Quadratmeter Fläche entspricht dem Bundesrecht wie auch der kommunalen Bau- und Nutzungsordnung. Die Zone D bezweckt, den historisch wertvollen Dorfkern zu erhalten, sinnvoll zu erneuern und die Freiräume zu pflegen.

Als Argument für eine Miete dürfte sich die zentrale Lage mit Bushaltestelle Lindenplatz, Volgladen, Metzgerei, Bäckerei, Restaurants, Kindergarten, Schulhäuser, Zopfhuus und Gemeindeverwaltung erweisen. Die öffentliche Auflage der umfangreichen Gesuchsunterlagen dauert noch bis zum 22. Februar.

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