Dintikon im Farbrausch

Ganz schön bunt hier: Sechstklässler als Paradiesvögel am Dintiker Jugendfest-Umzug.

Ganz schön bunt hier: Sechstklässler als Paradiesvögel am Dintiker Jugendfest-Umzug.

Bereit zum Davonfliegen: Schülerinnen als bunte Schmetterlinge.

Bereit zum Davonfliegen: Schülerinnen als bunte Schmetterlinge.

Rotkäppchen: Mitglied der Waldspielgruppe als Waldzwerg.

Rotkäppchen: Mitglied der Waldspielgruppe als Waldzwerg.

Kunterbunte Ressorts: Der Gemeinderat Dintikon am Umzug.

Kunterbunte Ressorts: Der Gemeinderat Dintikon am Umzug.

Viel gebastelt: Zwei Schülerinnen verkleidet als bunte Farbstifte.

Viel gebastelt: Zwei Schülerinnen verkleidet als bunte Farbstifte.

Dintikon eröffnete in der Region den Reigen der diesjährigen Jugendfeste. Die dreitägigen Festivitäten standen unter dem Motto «kunterbunt und farbenfroh». Dies kam besonders zur Geltung beim Umzug durchs Dorf am frühen Samstagnachmittag.

Der Tatzelwurm war in der Tat ein Abbild der Vielseitigkeit der Bewohner. Der 24 Nummern aufweisende Umzug zeugte vom grossen Aufwand, der im Vorfeld betrieben wurde: In den Schulklassen und in den Dorfvereinen war fleissig gewerkelt worden.

Das Thema liess sich natürlich auf vielfältige Weise umsetzen. Und so sahen die Zuschauer am Strassenrand Kinder als farbige Sommervögel, als Regenbogenfische, als Mexikaner, als Farbstifte, als Paradiesvögel und vieles mehr. Selbst der Gemeinderat nutzte die Motto-Vorgabe kreativ und zeigte in Kostümen, welch kunterbunte Ressorts er zu betreuen hat.

In seinem Grusswort beim Ehrengäste-Apéro rief Gemeindeammann Ruedi Würgler Gemeinde und Gäste zum Feiern auf. Während dem Jugendfest könne man die «grauen Grinde» des Alltags vergessen und sich in ungezwungenem Rahmen treffen und begegnen.

Die Dintiker zeigten an ihrem Jugendfest auch Innovationsgeist. Organisationskomitee-Präsident René Fischer plauderte am offiziellen Empfang aus dem Nähkästchen: «Wir haben eine Gratwanderung zwischen Tradition und Neuem gemacht.» Auf Wunsch der Vereine wurde erstmals kein grosses Festzelt aufgestellt, sondern den Klubs die Möglichkeit gegeben, in eigenen Beizli eine kulinarische Vielfalt anzubieten, wie man sie sonst selten sieht. Das Wichtigste blieb gemäss Fischer aber: «Wir wollen den Kindern ein unvergessliches Fest bieten.» Dies ist gelungen.

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