Die 6. Niederlenzer Musiktage stehen im Zeichen von Uraufführungen

Niederlenz Der musikalische Frühlingszauber der sechsten Ausgabe der Niederlenzer Musiktage lockt mit einem beschwingten und vielfältigen Programm zu vier stimmungsvollen Konzerten.

Grosse Vorfreude: Caroline Klemm ist erstmals dabei.Foto: zvg

Grosse Vorfreude: Caroline Klemm ist erstmals dabei.Foto: zvg

Das Klavier im Mittelpunkt: Oxana Shevchenko wird auch dieses Jahr wieder am Klavier begeistern.Foto: Peter Winkelmann

Das Klavier im Mittelpunkt: Oxana Shevchenko wird auch dieses Jahr wieder am Klavier begeistern.Foto: Peter Winkelmann

Die im Jahre 2020 gegründeten Niederlenzer Musiktage finden vom 17. bis 19. April bereits zum sechsten Mal statt und laden zu vier vielseitigen Konzerten in der reformierten Kirche Niederlenz ein. Fünf Uraufführungen – darunter drei Klavierkonzerte – spiegeln die Gegenwart in unterschiedlichen musikalischen Handschriften. Das Festival ist fest im Aargau verankert und zugleich international ausgerichtet. Es fördert lokale Musikerinnen und Musiker wie auch Komponistinnen und Komponisten, bindet junge Talente ein und bringt renommierte Künstlerinnen und Künstler in einen inspirierenden Austausch mit der Region.

Das Klavier steht im Mittelpunkt

Die Klänge von drei druckfrischen Klavierkonzerten von Massimiliano Matesic, Christopher Tyler Nickel und Christoph Croisé aus dem Aargau und aus Kanada werden die Musiktage am Freitagabend um 19.30 Uhr festlich eröffnen. Die Klaviersolisten Massimiliano Matesic, Oxana Shevchenko und Gorka Plada Giron werden unter der Leitung von Christoph Croisé vom Beyond Modern Orchestra begleitet – einem Ensemble, das an den Niederlenzer Musiktagen gegründet wurde und mehrheitlich aus im Aargau ansässigen Musikerinnen und Musikern besteht. So entsteht ein spannungsvoller Dialog zwischen regionaler Verwurzelung und internationaler Perspektive.

Das Kammermusikkonzert am Samstagabend um 19.30 Uhr verbindet die Uraufführung eines Streichsextetts von Croisé mit romantischen Meisterwerken von Antonín Dvořák und Richard Strauss. Gemeinsamkeiten und Kontraste zwischen Tradition und Moderne werden dabei hörbar erfahrbar.

Junge Niederlenzerin spielt mit

Die Barockmatinee vom Sonntag um 13 Uhr spannt mit Werken von Antonio Vivaldi, Luigi Boccherini und Giovanni Benedetto Platti einen Bogen in frühere Jahrhunderte. Christoph Croisé, künstlerischer Leiter der Niederlenzer Musiktage, rückt dabei junge regionale Musikerinnen und Musiker ins Zentrum.

So auch die erst 18-jährige Caroline Klemm aus Niederlenz. Sie hat vor rund 13 Jahren bei Dorothea Stephani an der Musikschule Niederlenz mit Blockflötenunterricht angefangen. Neben der Blockflöte spielt sie auch Trompete, Flügelhorn, Cello und Traversflöte. Doch kein Instrument hat Caroline Klemm so sehr gepackt und erfüllt sie wie die Blockflöte. Sie freut sich riesig auf die Matinee am Sonntagmittag: «An den 6. Niederlenzer Musiktagen nicht im Publikum zu sitzen, sondern auf der Bühne zu stehen und meine Freude an der Musik und meinen Flöten mit den Konzertbesuchenden zu teilen, bedeutet mir sehr viel», berichtete die junge Musikerin. Den festlichen Abschluss bildet am Sonntagabend um 18.30 Uhr die Uraufführung des Klavierquintetts von Matesic im Gegenüber zum Klavierquintett f-Moll op. 34 von Johannes Brahms. Die Niederlenzer Musiktage 2026 versprechen musikalische Entdeckungen, lebendige Kontraste und bereichernde Konzerterlebnisse.

Christoph Croisé und alle Künstlerinnen und Künstler freuen sich, viele Besuchende am dritten Aprilwochenende begrüssen zu dürfen, und wünschen allen viel Freude an den 6. Niederlenzer Musiktagen.

Freitag, 17. April, 19.30 Uhr: Gala-Eröffnungskonzert Samstag, 18. April, 19.30 Uhr: Klassikkonzert «Streichsextette» Sonntag, 19. April, 13 Uhr: Barockkonzert Sonntag, 19. April, 18.30 Uhr: Klassikkonzert «Klavierquintette» Alle Konzerte in der reformierten Kirche Niederlenz. Infos und Vorverkauf unter www.niederlenzer-musiktage.com.

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